Wie Du bewusst Deine Ziele definierst

Napoleon Hill wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Die Mutter starb als er 8 Jahre alt war. Als Jugendlicher fing er bereits für eine Lokalzeitung an zu schreiben, um sich sein Jurastudium zu finanzieren.
Während seines Studiums schrieb er für ein Magazin. Während dieser Zeit wurde er beauftragt Kurzbiographien zu schreiben. Dabei lernte er Andrew Carnegie – ein reicher Industrieller – kennen. Dieser gab ihm wiederum die Aufgabe 500 Selfmade-Millionäre nach ihrem Erfolgsrezept zu befragen. So kam er in Kontakt mit vielen berühmten Menschen und er wurde gleichzeitig der Berater von Andrew Carnegie, später vom US-amerikanischen Präsidenten Franklin Roosevelt. Hills bekanntestes Werk wurde „Denke nach und werde reich“.

Was lehrt uns diese Geschichte?

Kenne Dein Ziel und gehe los.
Zugegeben es ist nicht immer einfach seine Ziele zu kennen und dann auch noch zu erreichen!
Für mich war es auch sehr lange die größte Herausforderung, überhaupt die richtigen Ziele aufs Papier zu bringen. Dann kamen noch die Selbstzweifel dazu und schon habe ich mich wieder zurück katapultiert und fing wieder an meine Ziele neu zu formulieren.

Kommt Dir das bekannt vor?

Der Weg zum Ziel

Nimm Dir ein Ziel aus einem Deiner Lebensbereiche vor. Das Ziel mit der höchsten Priorität und erst wenn Du das abhaken kannst, folgt das nächste.
Es müssen auch nicht sofort die ganz großen Ziele sein. Also nicht gleich Millionär, oder ein Haus am Meer und die 9m—Yacht
Der Weg dorthin bringt die Entwicklung der wahren Ziele.
Denn
Sobald Du dich auf den Weg machst und Dich weiter entwickelst, kommen die richtigen Ideen und Du triffst die richtigen Menschen. Ein Zahnrädchen folgt ins nächste .Anders gesagt: Du bist im Flow!

Folgende 7 Tools für Deine Zielformulierung:

1) Hol Dir Inspiration aus Büchern, Podcast und/oder Blogs. Hieraus kannst Du Dir Deinen Werkzeugkasten zusammen stellen, mit den Dingen, die für Dich funktionieren.

2)Nimm Dir zunächst den EINEN Lebensbereich vor, der Dich am meisten bewegt. Schreibe Dir auf, wie in diesem Bereich Dein perfekter Tag aussehen würde.

3) Nimm Dir dieser Vision entsprechend einen Leitsatz, der dich auf dem Kurs hält.

4)Formuliere den ersten Mini-Schritt, den Du gehen kannst,um Deinem Ziel näher zu kommen. Das kann alles sein von Recherche bis einen Kurs besuchen.

5) Nimm Dir dafür an bestimmten Tagen einen begrenzten Zeitrahmen, in dem Du besonders kreativ bist und Dir wirklich Zeit nimmst. Auch wenn es nur 15 Minuten sind. Alles ist besser als gar nichts und oftmals produktiver , als stundenlang ideenlos in die Leere zu starren. Das raubt Energie und bringt nur Frust.

6) Und daran knüpfst Du jeden Tag wieder neu an. Du wirst sehen, die Ideen kommen und das Wichtigste : Du bleibst im Laufen – auf Dein Ziel zu!

7) Reflektiere abends und schreibe Dir auf: Was waren meine Glücksmomente?Was waren meine Herausforderungen? Wofür bin ich dankbar?

 

Photo by Daniel Hansen on Unsplash

Und ja – schreibe es auf. Ich hab es früher auch nicht geglaubt und mich lange dagegen gesträubt. Aber beim Schreiben denkt man langsamer und damit auch bewusster .
Ausserdem habe ich für mich die Erfahrung gemacht, dass das Aufschreiben dahingehend beruhigt, weil man einfach nichts vergessen kann und den Kopf frei bekommt.
Mittlerweile habe ich zwei unterschiedliche Bücher für meine Notizen: Eines für meine beruflichen Ziele und das zweite für meine persönliche Entwicklung.

Bewusste Ziele mit unseren Hunden

Auch unsere Hunde brauchen Ziele und Orientierung:
Durch bewusste gemeinsame Zeit und Aktivitäten schaffen wir Verbindung zu unserem Vierbeiner und er orientiert sich an uns.
Bewusste Zeit bedeutet : Welche Bedürfnisse hat mein Hund?
Was macht ihm Spass?
Biete ich ihm Alternativen während des Spazierganges an?
Legen wir genügend Entspannungsphasen ein?
Sich bei der Gassirunde mit dem Smartphone zu beschäftigen gilt nicht als bewusster Spaziergang und auch nicht das Anbinden vor dem Supermarkt!
Wenn Du unsicher bist, was Dein Hund braucht, erkundige Dich bei einem Hundetrainer Deines Vertrauens.

Es macht mich immer wieder traurig, wenn ich beispielsweise einen älteren Hund sehe, der sich schon schwer tut beim Gehen und der Hundehalter daneben ist nur mit seinem Smartphone beschäftigt.
Wieviel gemeinsame Zeit haben die beiden wohl noch?
Wird er / sie es nicht bereuen, nicht mehr Zeit bewusst genutzt zu haben?
Lass die wertvolle Zeit von Dir und Deinem Hund nicht sinn-und ziellos verstreichen.

Photo by Emily Sea on Unsplash

Ich möchte gerne mit einem Zitat enden:

„Whatever the mind of man can conceive and believe, it can achieve.“ Zitat von Napoleon Hill

Be balanced!

Schreib mir gerne in die Kommentare , wie Du am liebsten die Zeit mit Deinem Hund verbringst, oder was Dein Herzensziel Nr.1 ist.




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