Hund|Blog|Hobby & Familie , trotz Vollzeitjob. Geht das?

Hund Beruf Hobby unter einen Hut bringen

Jaaa ich habe einen Vollzeitjob trotz Hund!

Aber ich bin deswegen keinesfalls eine schlechte Hundemama, denn mit der richtigen Einteilung und Auslastung ist alles möglich.
Auch wenn sich einmal die eigenen Lebensumstände ändern.
Mein Motto: “Geht nicht, gibt’s nicht!”.
Und einen geliebten Vierbeiner abzugeben, weil man eine neue Arbeit hat, kann ich persönlich nicht nachvollziehen.
Den getreu meines Motto’s kann auch mein Hund nichts dafür, wenn das Leben einen anderen Weg einschlägt und mit der Unterschrift auf dem Kaufvertrag sollte man dem Tier Sicherheit, Geborgenheit und ein Zuhause für immer schenken!

Aber auf den Traum einen Hund haben zu wollen zu verzichten, nur weil man in Vollzeit arbeiten geht, wollte ich nie! Mir war aber bewusst das es sicher auch sehr schwierige Momente geben wird – mit Sicherheit! Aber der Mensch lernt mit seinen Aufgaben, genau wie ich auch!

Emma zog bei uns ein! Die erste Woche war der typische Welpen Alltag – Schlafen|Spielen|Fressen|Schlafen und so weiter und so fort.
Nach einer Woche merke ich schon das Emma sehr temperamentvoll ist und eine echte kleine Zicke. Was soll’s , wir stellten uns der Herausforderung. Zogen uns eine super Hundetrainerin zur Hand und fingen an mit Emma zu trainieren. Vom A wie Allein sein bis Z wie Zurückhaltung. In dieser Zeit war alles noch super, Ich hatte 3 Wochen Urlaub und konnte mich voll und ganz auf Emma konzentrieren. Das” Allein sein” machte uns dennoch große Probleme. Trotzdem musste ich wieder auf Arbeit. Mit den Nachbarn hatte ich trotz Gebell zum Glück keine Probleme bekommen.

Ich fuhr das erste halbe Jahr jeden Tag, jede Mittagspause von Arbeit nach Hause und ging mit Emma eine Große Runde. Das ging nicht nur ins Geld wegen dem Sprit, den ich dadurch verfahren habe. Es ging auch an meine Substanz, den jeden Tag erwartete mich eine neue Überraschung Zuhause. Aber böse sein? Konnte ich ihr nicht, Sie war immerhin mein Baby.

Als die Überraschungen immer Größe wurden , habe ich den Fehler natürlich nicht bei Emma gesucht, sondern bei mir! Ich fing an früh vor der Arbeit noch etwas mit ihr zu trainieren damit sie nix anderes mehr wollte als schlafen. Das klappte sehr gut. Nach dem ersten halben Jahr suchte ich mir einen Gassi-geh-Service der mir die Mittagspausenrunde abnahm. Damit ich mich wieder mehr auf die Arbeit konzentrieren konnte. Denn vorher war ich immer nur in Gedanken bei Emma.

Jetzt gestalte ich meinen Tag so, das Emma nach der Arbeit voll auf ihre Kosten kommt. Immer mal eine neue Runde , immer mal ein andere Ort und immer wieder Kontakt zu Artgenossen.

Meine “Hobbys” waren nix besonderes, ich traf mich gern mit Freunden und fuhr gern Inliner bzw. Fahrrad. In die Stadt nahm ich Emma einfach mit, so lernte sie gleich die große weite Welt kennen und viele neue Eindrücke. Das Fahrrad u. Inliner fahren musste erst einmal warten. Den das gab es bei uns erst nachdem Emma ihren 1. Geburtstag feierte. Darin sind wir im Moment echt spitze drin. Wenn das Wetter mitspielt fahren wir jeden Tag nach meiner Arbeit. So ist Emma ausgelastet und mir tut es auch gut.

Meine “Familie” , sie waren nie große Hundefreunde. Aber als Emma in die Familie kam, änderte sich das schlagartig . Meine Eltern haben plötzlich einen Fellenkel und meine Schwestern etwas zum Knuddeln. Sie sieben sie einfach wie ihren eigenen Hund und das macht mich sehr glücklich. Der Garten wurde ausbruchsicher gestaltet, sodass Emma hemmungslos rennen und spielen konnte.

Mein “Blog”, ich schreibe noch nicht lang, aber ich möchte einfach über das Leben mit Emma erzählen , es ist und war nicht immer einfach alles unter einen Hut zubekommen , aber ich kann behaupten von mir das ich es geschafft habe.
Emma ist ein glücklicher, ausgelasteter junger Hund mit vielen Hundefreunden und Menschen, die sie lieben.

Ich möchte allen Mut zusprechen, wenn Ihr euch sicher seit was Ihr wollt, dann kann man trotz Job einen Hund, sehr glücklich machen.




Hunde Plattform miDoggy





2 Comments
  1. Steffi & Henry 4 Jahren ago

    Ich arbeite auch Vollzeit (mit meinem Hund im Büro) – wenn man sich ein paar schlaue Gedanken macht & gut organisiert ist, kriegt man alles unter einen Hut … irgendwie 😉 Prima Artikel!

  2. Author
    Emma 4 Jahren ago

    Vielen Dank ☺
    Wenn du die Möglichkeit hat deinen Vierbeiner mit zur Arbeit zu nehmen ist das echt klasse.

 

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