From Walker to Runner – wie aus mir eine Läuferin wurde [Anzeige]

Es ist früher Morgen. Die Dunkelheit weicht langsam einem Grau und durch einen dichten Wald läuft eine Frau. Quer durch das Unterholz, über umgefallene Baumstämme und Gräben hinweg als würde sie fliegen. Am Rand des Waldes öffnen sich Felder, über denen Nebel liegt. Die Frau läuft weiter durch den Nebel in den beginnenden Sonnenaufgang hinein. An ihrem sich niederschlagenden Atem sieht man, wie kalt es so früh noch ist. Nach einer Weile erreicht sie eine alte kleine Stadt, läuft durch die verwinkelten Gassen und kommt an einer alten schweren Tür an. Sie ist Zuhause, glücklich, entspannt und zufrieden nach ihrem Morgenlauf.

Der Traum vom Laufen

Das ist die Anfangssequenz eines Filmes, den ich vor über 15 Jahren sah. Ich kann mich nicht an den Film erinnern, er war nicht wirklich gut. Aber diese Anfangssequenz, die spielte sich wieder und wieder, Woche für Woche, ja manchmal Tag für Tag in meinem Kopf ab. Ich wollte diese Frau sein. Ich wollte querfeldein Laufen und zufrieden morgens zum Frühstück Zuhause ankommen. Das Problem war nur, ich war keine Läuferin.

Fast jedes Jahr gab es eine Phase, in der mich diese Phantasie mit solcher Macht einholte, dass ich zu Laufen begann. Mal nach einem Laufplan, mal einfach so auf gut Glück. Aber alle Versuche endeten gleich. Ich war nach kürzester Zeit aus der Puste, unglücklich, Lichtjahre von meinem Traum entfernt. Manchmal scheiterte mein jährlicher Versuch nach einem Lauf, manchmal hielt ich es zwei, drei oder sogar fünf Mal durch. Länger jedoch nie. Dennoch blieb der Traum. Ich konnte ihn nicht ziehen lassen. In meiner Phantasie lief ich.

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