Ein Bindungsproblem – oder: wie wir an unseren Hunden wachsen…

Mit Amon habe ich mir mein Gegenstück ins Haus geholt. Amon ist frech, sportlich und voller Tatendrang. Er testet seine Grenzen (wie so mancher Hund) täglich so gut wie in Dauerschleife und ohne allzu lange zwischenzeitliche Pause.

Eine echte Herausforderung für mich.

Ich bin ehrgeizig, habe eine große Vorliebe für die Harmonie im Zusammenleben mit Anderen, war und bin (?) immer die „Brave“, brachte Einsen mit nach Hause und war schon in der ersten Klasse ein absolutes Vorzeigekind. Mein Ehrgeiz brachte und bringt mich bis Heute immer wieder an meine Grenzen. Schulisch und natürlich am besten auch privat sollte bei mir möglichst alles top sein – und dafür investiere ich so Einiges.

Aber kommen wir zum Punkt. Mit Hund ist das “perfekt“ sein gar nicht so einfach. Wer mich kennt weiß, dass ich mich sehr lange mit Hunden beschäftigt habe, bevor das Thema Hund bei uns in der Familie überhaupt zur Debatte stand. Ich habe Hundeschulen besucht und Hundebücher gelesen. Am Ende war ich mir sicher – dem gut erzogenen Hund, der mit mir durch Dick und Dünn geht steht so gut wie nichts mehr im Wege. Amon zog also ein. Nichts war wie geplant. 

Klar, dass nicht alles rund läuft war mir schon bewusst. Ein Hund ist schließlich ein Lebewesen und kein Aufsatz, den es einfach aufzuschreiben gilt – zumal Amon mein erster Hund ist.

Meine literarische Erfahrung spricht also von Konsequenz in der Hundeerziehung. Ich bin Konsequent. Sie spricht von Klarheit, Disziplin und Bindung. Ich weiß was ich von meinem Hund möchte: er soll sitzen, darüber bin ich mir im Klaren. Also bleibe ich diszipliniert bei der Sache und Amon muss sich hinsetzen. Aber Bindung? Was ist mit Bindung und wie baue ich besagte Bindung auf, wenn die Übung in meinem Buch bei meinem Hund eben nicht wie beschreiben funktioniert?

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