Emma’s Kastration & die Tage danach

Kastration Hund Erfahrungen

Die Kastration bei Hündinnen ist ja ein weit verbreitetes “Streit-Thema”.

Leider musste ich mich mit diesem Thema auch ausgiebig beschäftigen. Denn mit Emma’s 3. Läufigkeit im Alter von 2 Jahren kamen die Probleme.
Erst war sie normal wie immer, ihre 12-14 Tage Läufig (Blutung) danach hatten wir ca. 2-3 Wochen Ruhe.
Eines Tages , ca. 3 Woche nach ihrer Läufigkeit, begann Emma vermehrt zu erbrechen und hatte immer wieder Durchfall und das Fressen stand ihr auch nicht mehr an, ich machte mir große Sorgen. Nachdem ich alle Hausmittelchen probiert hatte, aber keine Verbesserung zusehen war, fuhr ich mit Ihr zum Arzt.
Meiner Tierärztin, erläuterte ich detailliert wie unsere letzte Woche war. Ein Griff von Ihr an Emmas Zitzen genügte und wir hatten eine Diagnose – “Emma ist Scheinschwanger”.
Wie bitte??? Was??? Scheinschwanger???
Damit hätte ich nie im Leben gerechnet, den Anzeichen gab es keine. Aber wie auch Emma bekommt nur Spielzeug zu gewissen Zeiten und unsere Schuhe sind auch gut versteckt. Also konnte Sie gar kein Nest bauen. Die Scheinschwangerschaft war bereits so fortgeschritten das die Milchbildung bereits begonnen hatte.
Also bekamen wir ein Medikament was die Milchbildung stoppen sollte. Aber alles wurde nur schlimmer 🙁 Emma erbrach noch öfters und die Zitzen waren noch immer angeschwollen. Es gab sogar Nächte in denen Sie stundenlang winselte und schrie… sie hat mir sooo seid, immerhin dachte sie das sie Mama werden würde, aber es gab keine Babys. Natürlich habe ich mich mit dem Thema beschäftigt und mehrere Abende gegoogelt wie ich ihr helfen könnte.
Auf vielen Seiten laß ich das diese Zeit den Hund in so einem Stadium sehr stresst, das wollte ich natürlich nicht!
Also machte ich ein Termin bei unserer Tierärztin, um mit ihr über eine Lösung zu sprechen.
Ich muss dazu sagen meine Tierärztin ist wirklich eine Ärztin mit Herz, sie gehört nicht zu denen, die nur an den Umsatz denken.

Aber um das Thema KASTRATION kamen wir nicht drum herum. Sie klärte mich über alles auf, Risiken / die OP / die Zeit danach. Wir sprachen alles genau durch. Immerhin wollte ich wissen, was da mit meinem Hund passiert.
Es stand aber auch fest, dass wir erst einmal probieren müssen, die Scheinschwangerschaft mit starken Medikamenten zu stoppen. Den eine scheinträchtige Hündin hat dünneres Blut und eine schlechtere Wundheilung und unter diesen Aspekten wollte meine Tierärztin nicht operieren.
Also gab es 2 Woche Medikamente die ganz gut anschlugen. Am 16.12.2015 war der Tag gekommen.
Und ihr könnt mir glauben, mir ging es hundeelend und mir war schlecht ohne Ende. Um 9 Uhr sollten wir in der Praxis sein. Dann ging auch alles ganz schnell. Emma war sofort dran. Ich ging mit ins Behandlungszimmer, wo alle Vorbereitungen getroffen wurden. Als die Narkose dann langsam wirkte , schickten die Schwester mich raus, weil sie mir den Anblick meines zusammen rutschenden Hundes ersparen wollten. Also ging ich zur Anmeldung und hinterlegte meine Handynummer, dass sobald alles überstanden sei, sie mich sofort anrufen können. Bis dahin war ich noch ganz gefasst, im Auto jedoch angekommen – brach es aus mir heraus, ich hatte das Gefühl die schlechteste Hundemama überhaupt zu sein.
Halb 12 kam dann der erlösende Anruf aus der Praxis. “Alles ist gut verlaufen, sie können ihre Emma jetzt abholen”. Natürlich machte ich mich sofort auf den Weg, die Praxis liegt zum Glück nur 10 min. Autofahrt entfernt. Dort angekommen, war ich überwältigt. Emma lag in keiner Gitterbox sondern auf dem Tisch im Wartezimmer in einer warmen Decke eingewickelt und in den Händen der Auszubildenden, die sie behutsam streichelte. Sie war in guten Händen und ich erleichtert!
Ich nahm meine Maus in den Arm und mir kamen wieder die Tränen, sie hatte es geschafft! Also schnell den Body an und ab nach Hause in die gewohnte Umgebung.
Sie war noch völlig platt und müde. Sie schlief in meinen Armen bis abends durch. Dann gingen wir das erste mal vor die Tür um ein Pipi zumachen. Alles klappte perfekt und nach 2 Tagen war sie fast wieder die alte.
Nach 10 Tagen wurden die Fäden gezogen, die Narbe – welche Narbe? Die Tierärztin hat tolle Arbeit geleistet. Nix deutete auf einen so großen Eingriff hin.

>> Ich kann zu unserer Geschichte nur sagen , ich habe es nicht bereut Emma kastrieren zu lassen und charakterlich hat sie sich auch überhaupt nicht verändert. Jetzt kann sie auch wieder ausgelassen mit jedem Rüden spielen, was sie lieber tut als mit den Hündinnen <<




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