[Testbericht] miDoggy Academy – Teil 2

Wie letzten Freitag versprochen, kommt diesen Freitag Teil 2 des Testberichtes zur miDoggy Academy – Onlinekurs „mein Hund“. Im letzten Testbericht ging es mehr um das Layout und die Bedienerfreundlichkeit, während wir uns heute dem Inhalt, also den angebotenen Modulen und ihrem Themen widmen.

Neun kreative Köpfe haben sich zusammengetan und ihr Wissen in verschiedenen Bereichen rund um den Hund zusammen getragen. Welche Module hierbei genau entstanden sind werde ich gleich im Anschluß einzeln vorstellen.

Dann wollen wir mal loslegen und schauen was im Onlinekurs so geboten wird.


Allgemeines

Es wird immer Leute geben, die etwas gut oder schlecht finden. Doch im Prinip muss jeder selbst entscheiden ob das Angebot, welches vor einem liegt passt oder nicht. Ich habe die Entstehung von der miDoggy Academy mit verfolgt und war mehr als happy, als die Module bekannt gegeben wurden. Denn sie beinhalten genau die Themen, mit denen ich mich tagtäglich mit meinem Hund auseinander setze, gebündelt in einem Kurs!

In jedem Modul gibt es eine kurze Inhaltsangabe mit Bild über den jeweiligen kreativen Kopf, der die Themen zusammen gestellt hat. Finde ich persönlich sehr schön, da man auch über die Person dahinter etwas erfährt und eben auch noch ein Bild vor Augen hat anstelle von nur Text. Ebenso wird auf den jeweiligen Blog hingewiesen, auf dem man ausserhalb des Kurses über die entsprechenden „Mensch-Hund-Teams“ weiter stöbern kann.

Die Module sind mit einem Video aufgebaut, dem ihr per Bild oder Text folgen könnt um das entsprechende Thema zu erlernen. Eine gute Lösung, denn ihr könnt entweder zuhören oder mitlesen. Natürlich könnt ihr auch beides tun, für mich ist Zeit nur immer wieder ein großer Faktor. Ich möchte vieles lernen, dabei aber nicht ständig vor der „Kiste“ hängen. Also stelle ich das Video laut, mache nebenher noch Erledigungen zu Hause und höre dem Video zu. Wenn mir dazu  noch etwas unklar ist am Schluß, lese ich es im Handout einfach nach. Perfekt!

Welche Module der meinHund-Kurs anbietet schreibe ich Euch jetzt.


Modul 1 – Auslastung

Lizzy von „Indiandermädchen & Wildfang“ beginnt mit dem Modul der Auslastung des Vierbeiners. Ihr Beruf als hundgestützte Therapeutin bringt hier sicherlich schon viele Grundlagen mit. Neben der körperlichen Auslastung, sollte der Hund auch durch Kopfarbeit ausgelastet werden. Mit ihren Hunden Emmely und Hazel stellt sie im Kurs Tricks vor, die in einem gesprochenen Video mit Textanleitung vorgestellt werden. Die Trickanleitung ist insofern gut aufgebaut, das Lizzy anfänglich schon erklärt für welches Hundealter die Tricks geeignet sind, ob Aufwärmen notwendig ist, was ihr dafür benötigt, welchen Schwierigkeitsgrad der Trick mit sich bringt und ob ihr ihn drinnen und/oder draußen durchführen könnt.

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Im Video selbst zeigt sie mit ihren Hunden dann, wie das Ganze aussehen sollte. Mit Tabu habe ich bereits angefangen, davon Dinge zu üben und es gelingt uns ganz gut. Tabu ist einfach immer zu eifrig bei der Sache, so daß man ihn erst wieder auf den Boden der Tatsachen holen muss, um entspannt an die Aufgabe zu gehen. Aber es funktioniert nach der Anleitung wirklich super gut. Achtet hierbei einfach auf Euren Hund, ob der Trick auch wirklich für ihn geeignet ist. Nicht jeder Hund hat Lust auf jeden Trick. Aber probieren geht über studieren.

Neben dem Tricksen gibt es auch noch ein Thema für die Kopfarbeit beim Hund. Und das meine ich so wie ich es schreibe. Nicht ich bringe dem Hund einen Trick bei, sondern er muß diesmal mitdenken. Für Tabu ein wirkliches Unterfangen, da er in rasender Geschwindigkeit sein Repertoire abspielt was er so mal gelernt hat ohne wirklich darauf zu achten ob mal ein „fein“ oder „Leckerli“ fällt, für etwas das er gerade von sich aus gemacht hat. Aber dies machen wir nun fast täglich, da dies wirklich eine gute Auslastung für den Kopf bringt und auch für den Hund ein super Erlebnis ist, wenn er bei der Sache ist und das Ganze harmoniert.

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Fazit: Auslastung und Kopfarbeit für Mensch und Hund, gut erklärt und macht Lust sofort loszulegen.


Modul 2 – Do it yourself

Perfekt für alle Bastler und kreativen Köpfe unter uns. Ich selbst schaue auch, das ich so oft wie möglich selber Dinge bastel oder zusammen baue für Tabu. Es gibt dem Ganzen ein anderes Gefühl, wenn der Hund mit etwas spielt was durch einen selbst entstanden ist und man es nicht gekauft hat. Heisst nun nicht das man gar nichts mehr kaufen soll, aber probiert es mal aus, es macht riesig Spaß. Christina von Zucker & Zimt stellt in ihrem Modul DIYs vor, die sowohl für den Alltag als auch für die Spielzeit nützlich sind.

Auch hier gibt es ein Video in dem per Text und Bild gezeigt wird wie das Ganze funktioniert oder aussehen soll. Ihr erfahrt was ihr genau dafür benötigt und werdet durch die einzelnen Schritte per Text und Video geleitet. Ausserdem weist sie auf Kleinigkeiten beim Basteln hin, die ihr auf jeden Fall beachten solltet damit Eure Fellnase sich nicht verletzen kann (z.B. Ecken abschmiergeln oder zulange Fäden abschneiden). Es sind wirklich tolle und lustige Sachen dabei


Modul 3 – Ernährung

Wie funktioniert das im Inneren eines Hundes überhaupt, wenn er gefressen hat? Und warum sollte man auf einige Dinge verzichten, während andere unabdingbar sind? Dini von Hundekind Abby verrät es Euch. Durch ihre Hündin Abby, die an einer Schilddrüsenerkrankung leidet, hat sich Dini stark mit der Ernährung des Hundes auseinandergesetzt. Sie hat es sogar zu ihrem Beruf gemacht. In ihrem Video erklärt sie mit selbstgezeichneten Abbildungen was im Hundeinneren so passiert, sobald der Vierbeiner Nahrung aufgenommen hat. Sie erklärt auch was eurem Hund in Sachen Ernährung überhaupt nicht gut tut und wie die Futtermittelindustrie einen mit ihrem Produkten hinters Licht führen möchte.

Ich fand dieses Modul sehr spannend, da mir einiges davon überhaupt nicht klar war und man nun wieder einen Schritt schlauer ist. Für die Gesundheit des Hundes ist die Ernährung ein elementarer, wichtiger Teil den man nicht so leichtfertig abtun sollte. Viel für günstig ist eben nicht immer gut und gesund

 

Modul 4 – Erziehung

Sarah Both von Bothshunde, ihres Zeichens Hundetrainerin, zeigt uns in ihrem Video wie ein Hund lernt und auf was man achten soll. Es kommt die Frage auf, ob ein Hund alles können muss? Auch die Trainingsmethoden unterscheiden sich voneinander, so daß man seinen Hund beobachten muss um herauszufinden was passt und was nicht.

Für Tabu und mich ist Erziehung ein mittelschweres Unterfangen gewesen, da er viele „Baustellen“ mitbrachte als Tierheimhund. Und ja wir hatten auch einen Trainer anfangs und trainieren auch 1x die Woche in der Gruppe. Doch hätte ich von Anfang an solch tolle Erklärungen und sinnvolle Videos gehabt wie die von Sarah, wäre uns einiges leichter gefallen. Es ist total verständlich was sie einem über das Lernen des Hundes nahebringt und auch wie was genau bei Hund ankommt, sobald es unsere Lippen verlässt.

Über Bauchgefühle, die richtige Belohnung und Beobachtung sollen wir unseren Hund richtig warnehmen um mit ihm ein ausgeglichen, spaßiges und zusammengehörendes Team zu werden. Klingt in meinen Ohren total super


Bis hier hin waren es schon soviele hilfreiche Informationen in diesem Kurs, das ich dachte ich habe meinen Hund bisher komplett Missverstanden und habe nur einen Bruchteil Ahnung Nicht im Negativen gemeint, sondern eher dahin gehend das man nie auslernt und es schön ist, wenn sich ein paar Leute zusammen tun und ihr gebündeltes Wissen zur Verfügung stellen um Hundebesitzern wie z.B. mir noch mehr Wissen zu vermitteln.

Der nächste und letzte Beitrag wäre dann Teil 3 des Testberichtes, der hoffentlich am Freitag, den 23.03. kommt, ansonsten eine Woche drauf am 30.03. Wir haben hier gerade gesundheitlich die übelsten Tiefschläge, so daß ich schauen muss wie ich dazu komme. Aber er kommt auf jeden Fall im März noch

Liebe Grüße

Melanie

 

 


Melanie und Tab haben kostenlos Zugang zum Onlinekurs meinHund erhalten.




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