Der lange Weg zum perfekten Hund.

Ist das alles kompliziert. Damals, ne, damals, da hatte man einfach einen Hund.Bums. Dem brauchtest du nix beibringen, der wusste was zu tun ist. Hundeerziehung? So ein Quatsch.

Der war einfach da, machte so seine Dinge, unsereiner machte so seins, ne, und dann gab es was in den Napf. Manchmal, ja, da wurde noch mal kurz der Kopf gestreichelt oder die Seite so angerumst, ne, so ein Klöpferchen in die Seite. Darfste ja heute auch nicht mehr, ne. Wirst ja gleich komisch angeguckt, wenn du den Hund mal ’n bisschen tätschelst. Ne, aber damals, da war das so.

Tüte auf, rein in den Napf. Manchmal auch die Kartoffeln und das Zeugs, das da so im Topf schwamm. Ne, wurde alles aufgegessen. Hund ist nie krank gewesen, sein ganzes Leben nicht.

Krebs bei Hunden? Kannte man damals nicht. Hasso, Rex, Waldi – sind dann einfach umgefallen, tot. 15 Jahre sind die alt geworden, oder älter. Gutes Alter, ne? Und schnell hat man wieder einen Hund gehabt. Hatte ja eine Aufgabe, ne, Haus bewachen und so. Flexileine? Moxonleine? Kannten wir nicht.

Wenn der Hund richtig gut war, dann war der ausgebildet zum Jagdhund, ne. Der war dann sogar schussfest und hörte AUFS WORT! Der ging dann mit zur Jagd. Tolles Tier, ne. Tolles Tier.

Die Hunde von heute, die werden verweichlicht, sag ich dir. Da wird sich gekümmert, immer mehr. Da weiß der Besitzer schon vor dem Krebs, dass der Hund diesen hat. Und was nicht alles für Gefahren lauern auf dieses Tier, das doch vom Wolf abstammt.

Rolltreppen. Autos. Trockenfutter. Zu meiner Zeit, ne, da hat man da nicht so ein Bohai draus gemacht. Nee. Da konnte der Hund noch Hund sein. Weiterlesen…




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