Es ist ein sehr umstrittenes Thema, es werden viele versteckt oder öffentlich aufschreien. Es ist kein Thema, was man gerne anspricht, jeder der sich schon mal mit dem Thema „Kupieren“ beschäftigt hat, wird schnell gemerkt haben, dass es Befürworter aber auch Gegner gibt. Ich habe wirklich lange überlegt ob ich den Artikel online stellen werde.
Aber schlussendlich, möchte ich auch aufklären. Denn es gibt Leute, die denken nicht darüber nach, was kupieren überhaupt bedeutet, was überhaupt mit dem Hund gemacht wird, wiederum wissen einige nicht, wieso die Ohren überhaupt stehen und die Rute so kurz ist. Nicht nur Hunde werden / wurden kupiert, sondern auch andere Tiere, wie Pferde, Schweine und Hühner, aber in diesem Beitrag, geht es alleine um den Hund.
Der Begriff Kupieren, stammt aus dem Französischen „couper“, was übersetzt bedeutet „abschneiden“. Bei dem Kupieren, werden Hunden Schwanzwirbel (also ein Teil der Wirbelsäule) oder Teile der Ohren abgeschnitten. Der richtige Fachbegriff, für das Kupiere ist „Amputation“, da dies im Ausnahmefall, über einen chirurgischen Eingriff erfolgt.
Warum man Hunde damals kupiert hat und wo dieser Ritus überhaupt seinen Ursprung hatte, wissen nur wenige, man hört immer wieder die ausgefallensten Geschichten und Argumente darüber.
Der Autor, ein römischer Agronom, namens Lucius Inius Moderatus Columella (gestorben ca. 70 n. Chr), war ein damals bekannter römischer Schriftsteller. Er erstellte ein umfangreiches Werk, bestehend aus zwölf Büchern (De Re Rustica- „Über die Landwirtschaft“), was sich überwiegend mit eben dieser auseinandersetzt. Er geht in diesem Werk aber auch auf Hunde ein. Hier ist der Ursprung von dem Kupieren für uns niedergeschrieben.
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