Wie du mit do-it-yourself für deinen Hund minimalistischer leben kannst [Anzeige]

Leine selbstmachen Hund

Materielles wird dich nicht zu einem erfüllten Leben führen.

Seit ungefähr einem halben Jahr versuche ich mit Nachdruck minimalistischer zu leben. Mit Nachdruck, da ich vorher schon gespürt habe, wie mich die ganzen Dinge in unserer Wohnung belastet haben. Ich habe immer wieder die verschiedenen Bereiche ausgemistet und seit gut zwei Jahren ist auch nicht mehr so viel dazugekommen.

Aber als ich die Doku Minimalism gesehen habe, hat es nochmal richtig klick gemacht und ich gehe dieses Thema nun sehr bewusst an. Minimalismus beschränkt sich dabei übrigens nicht nur auf Materielles, man kann es auf viele Bereiche des Lebens übertragen: Beziehungen, Gesundheit, Leidenschaften, Finanzen oder auch das eigene Verhalten in den sozialen Medien.

Ich habe, wie bei allem, Schritt für Schritt damit begonnen, integriere es in meinen Alltag und erhalte jeden einzelnen Tag ein Stückchen mehr Freiheit und Raum für die wirklich wichtigen Dinge. Denn es kostet Zeit viel zu besitzen und Dinge zu tun, die keinen Wert für das eigenen Leben stiften.

Und mein Hang minimalistischer zu leben macht natürlich auch nicht vor Lola halt. Auch bei ihr habe ich viel ausgemistet und überlege mir mittlerweile sehr gut, was ich für sie anschaffe, was sie wirklich braucht und was Wert stiftet. Auch bin ich bei meinen Kooperationen viel wählerischer geworden. Fast täglich lehne ich Zusammenarbeiten ab, da wir die Dinge einfach nicht brauchen. Denn es wäre falsch für mich sie euch vorzustellen.

Wenn man minimalistisch lebt, verzichtet man bewusst auf Dinge, die man nicht braucht und konzentriert sich auf das, was einem Wert im Leben bringt. Bei allem, was man anschafft oder tut, stellt man sich die Frage “Bringt es einen Mehrwert in mein Leben?“.

Wie meine “Lieblingsminimalisten” so schön sagen: “Living a meaningful life with less” (Ein erfülltes Leben mit weniger führen…weniger von allem).

Wenn sich meine Zeilen jetzt gut für dich anfühlen und du dich angesprochen fühlst, hast du bereits den ersten Schritt gemacht. Doch was kommt jetzt, wie soll man beginnen?

Kurz und knapp:

  1. Leg los! Beginne am besten mit den Dingen für deinen Hund, da fällt es für den Anfang vielleicht etwas leichter. Wieviele Leinen liegen unbenutzt in der Schublade. Müssen es wirklich 10 Halsbänder sein oder würde sich vielleicht das Tierheim darüber riesig freuen. Braucht dein Hund tatsächlich 30 Spielzeuge?
  2. Mach die 30-Tage-Challenge von The Minimalists. Hier trennst du dich am ersten Tag von einem Teil, am Zweiten von zwei, am Dritten von drei, usw. bis du dich am 30. Tag von 30 Teilen getrennt hast (spenden, verkaufen oder wegschmeißen wenn es nicht mehr tauglich ist). Für die Challenge suchst du dir einen Mitstreiter*in. Derjenige gewinnt, der es am längsten schafft. Vielleicht ist ja deine beste Hunde-Freundin mit am Start?
  3. Nimm dir dein E-mail-Fach vor und melde dich von allen Newslettern ab, die du nicht brauchst. Du bist bei zehn Hundeshops im Verteiler und bekommst wöchentlich Werbung zu den neuesten Hundeprodukten, die du eigentlich gar nicht brauchst? Ein Klick auf den Abmelde-Button wirkt Wunder.
  4. Sage NEIN. Zu Dingen, zu Verabredungen, zu Netflix und genieße die Zeit, die dir dabei mehr bleibt, zum Beispiel mit deinem Hund.

Natürlich gibt es noch viele weitere Schritte, aber das würde den Rahmen sprengen. Aber einen weiteren habe ich noch:

Mach dir den Wert der Dinge bewusst, in dem du sie selbst machst. Denn dann merkst du erstmal wieviel Arbeit und Herzblut darin steckt, viel zu schade, um es ungenutzt zu lassen.

Und falls du nun, wie ich, kein DIY-Genie bist, habe ich da ein tolles kleines Unternehmen für dich: Taumur (das ist isländisch und heißt Leine).

DIY Tauleine Hund

Wir haben noch genau zwei Leinen: eine etwas Schickere und eine Tauleine, wenn wir Gassigehen. Ich liebe diese Tauleine, da ich sie mir um den Körper schnallen kann und so die Hände frei habe um entspannt mit Lola durch die Welt spazieren zu können. Auch wenn dieses Tau schon recht “dünn” ist (dünner jedenfalls als die üblichen Tauleinen), ist es fast immer noch zu dick für Lola.

Hund minimalistisch Leine

Und als die liebe Lisa von Taumur mich bezüglich einer Kooperation angeschrieben hat, habe ich entdeckt, dass sie noch dünneres Tau hat, was sonst sehr schwer zu finden ist. Dazu noch in einer Knaller-Farbe. Und zudem fand ich aus dem oben genannten Grund den Gedanken die Leine, die übrigens vegan ist, selbst zu machen, sehr reizvoll.

So haben wir unser Repertoire um eine Leine erweitert, weil sie durch ihr leichteres Gewicht praktischer ist und einen Mehrwert bietet. Wir brauchen sie nämlich, wenn wir mit Lola in den kalifornischen Nationalparks unterwegs sind, da hier die Leine eine gewisse Länge nicht überschreiten darf und unsere jetzige Tauleine zu lang ist.

Und ich muss sagen, die Leine zu fertigen hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, die Anleitung war sehr verständlich und es hat auf Anhieb geklappt. Irgendwie bin ich schon ein wenig stolz auf das Ergebnis. Das ist es eben, was es so besonders macht, diese Leine hat einen anderen Stellenwert, da ich sie selbst gemacht habe und sie nicht als 25,734. Leine gekauft habe.

Minimalsimus Hund DIY

Ich habe mich für das zweifach-verstellbare Modell für kleine Hunde [Werbelink] entschieden, aber nur einen Ring verwendet, da ich nur eine Schlaufe brauche, wenn ich mir die Leine umschnalle. Das Modell ist gut für Hunde unter 5 Kilo geeignet und wunderbar leicht.

Minimalismus DIY Tauleine

Auch steckt in den DIY-Boxen von Lisa wahnsinnig viel Liebe und Herzblut. Es ist an alles gedacht und das Design ist super schön, die Anleitung einfach und super nachvollziehbar gehalten.

Wenn ihr also immer schonmal eine Tauleine selbst machen wolltet, euch aber noch nicht wirklich dran getraut habt, kann ich euch Lisa’s Boxen von Herzen empfehlen ♥

Minimalistisch Hund

 

 

 

 




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