Sind Insekten die Zukunft des Hundefutters? [Anzeige]

Hundefutter aus Insekten

Wer uns schon eine Weile folgt, weiß dass ich mir viele Gedanken um Lola’s und meine Ernährung mache. Und dass ich mir viele Gedanken mache, möglichst achtsam und nachhaltig zu leben, damit wir auch den nachfolgenden Generationen einen guten Platz zum Leben übergeben können.

Achtsam und vegan, warum gehört das zusammen?

Für mich gehört zu einem achtsamen Leben auch die vegane Ernährung dazu. Wir haben die Aufgabe achtsam mit unserer Erde und den anderen Lebewesen umzugehen und das funktioniert in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr, wenn wir sie essen oder mit Hormonen vollpumpen oder ihnen ihre Babys wegnehmen, damit wir Ihre Milch konsumieren können. Die ja gar nicht für uns bestimmt ist und uns nur krank macht. 

Kurz zusammengefasst, meine Gründe für eine vegane (menschliche) Ernährung:

Der Moralische:

Ich möchte einfach nichts Tierisches mehr zu mir nehmen bzw. benutzen. Warum sollte ich hier einen Unterschied zwischen Lola als Hund und anderen Tierarten machen?

Was wir mit den Tieren in der Massentierhaltung machen, das passt im wahrsten Sinne des Wortes auf keine Kuhhaut. Aber auch Bio ist oft umstritten und in Einzelfällen (oder auch öfter, wer weiß das schon?) nicht viel besser.

Leider ist die Milchproduktion genauso schlimm wie die Fleischproduktion. (Ich schreibe hier übrigens ganz bewusst Produktion, denn das ist leider, nicht mehr und nicht weniger. Mit artgerechter Haltung hat das nichts mehr zu tun.) Damit die Kühe rund um die Uhr Milch geben, sind sie die ganz Zeit schwanger, also entweder mit Hormonen vollgepumpt oder es werden ihnen ihre Kinder weggenommen…direkt nach der Geburt.

Ich lehne mich sogar soweit heraus, dass jeder, der Fleisch isst, auch das Tier töten können müsste. Bzw. den Kühen ihre Kälber wegnehmen müsste, wenn er Milchprodukte verzehren möchte. Ich denke, dass viele vegan werden würden, müssten sie das tun.

Der Ökologische:

Wir hätten viele Probleme unseres Ökosystems gelöst, wenn wir auf tierische Produkte verzichten würden.

Wie verrückt ist das eigentlich? Wir produzieren Lebensmittel, die wir selbst wunderbar und ohne Probleme verzehren könnten, um sie dann Tieren zu geben, um dann das Tier bzw. die tierischen Produkte zu essen. Ziemlich verrückt, oder?

Die Ökobilanz sieht da echt verdammt schlecht aus. Dazu kommt übrigens noch, dass auf der Welt niemand mehr hungern müsste, würden wir auf tierische Produkte verzichten.

Nicht zu vergessen die „Abgase“ vor allem von Rindern, die unsere Umwelt verpesten und unseren Kindern das „grüne“ Leben auf unserer Erde, wie wir es noch kennen, nicht mehr möglich machen.

Der Gesundheitliche:

Es ist nachgewiesen, dass der übermäßige Konsum von tierischen Produkten wie Fleisch und Milch krank macht, ganze Volkskrankheiten auslöst. Das kannst du zum Beispiel sehr schön im Buch „The Blue Zones“ [Werbelink] nachlesen.

Übrigens ist die Milch von Kühen für ihre Kälber, also ihre Kinder da. Diese trinken sie aber nur bis sie ungefähr zehn Monate alt sind…warum verzehren wir sie dann bis ins hohe Alter? Zudem denke ich, dass eine Laktoseintoleranz eigentlich das „Normale“ ist. Mir jedenfalls geht es so viel besser ohne die Milchprodukte.

Und die Argumente einer Mangelernährung sind für mich nur Augenwischerei. Wenn sich ein veganer Mensch vernünftig ernährt, hat er keinerlei Mangelerscheinungen. Im Gegenteil, durch den viel bewussteren Umgang mit der Ernährung, leben die meisten Veganer*innen wesentlich gesünder.

Aber wie sieht es bei Hunden aus?

Klar, der moralische und ökologische Aspekt bleibt der Gleiche. Aber was ist mit dem Gesundheitlichen? Bei Hunden ist die vegan Ernährung sehr umstritten. Es gibt Studien, die besagen, es sei auf gar keinen Fall möglich, andere sehen einen guten Weg der Hundeernährung darin. Tja und da steht man nun. Wie ernähre ich meinen Hund, wenn man sich selbst vegan ernährt? Kann man das überhaupt vereinbaren?

Ich bin da sehr hin- und hergerissen, sogar soweit, dass ich nicht weiß, ob ich mir nach Lola nochmal einen Hund holen würde, da ich das mit meinen achtsamen Prinzipien nicht vereinbaren kann. Das klingt jetzt vermutlich ziemlich krass, aber Tier ist eben gleich Tier. Und nur weil ich unbedingt mit einem Hund zusammenleben möchte, müssen andere Tiere sterben…so meine Gedanken…nicht in Stein gemeißelt, aber ich lasse sie einfach mal so zu…

Offen sein für Neues

Nun ist unsere süße Maus zum Glück in unserem Leben (und ich hoffe noch sehr sehr lang…sie musste mir versprechen mindestens 18 Jahre alt zu werden) und sie bekommt momentan Fleisch. Natürlich nur von Futtermittelherstellern meines Vertrauens. Hier kann ich sicher sein, dass das Futter gesund und munter hält und, dass die Nutztiere achtsam gehalten werden.

Ich stelle also meine moralischen Bedenken hinten an, um recht sicher Lola gesund mit Futter tierischem Ursprungs gesund zu versorgen.

Aber kann ich vielleicht etwas tun, um zumindest die ökologische Bilanz zu verbessern?

Ja, das geht. Und zwar mit Hundefutter bzw. -snacks aus Insekten.

Diese Idee ist noch recht neu, aber ich muss sagen, ich bin sehr interessiert daran. Wusstest du, dass zwei Milliarden Menschen Insekten essen? Für uns aufgrund unserer Erziehung bzw. den hiesigen Gepflogenheiten nicht vorstellbar, aber für viele Menschen ganz normaler Alltag.

Wenn wir also mal über den Tellerrand schauen und offen für neue Gedanken sind, wäre das eine echt Alternative. Denn Insekten enthalten das wertvolle tierische Protein, das unsere Hunde als Karnivore wohl benötigen.

ABER sie haben einen wesentlich geringeren ökologischen Fußabdruck. Sie benötigen zum Leben nur 0,008 % Wasser, 10% Nahrung und 6% Fläche im Vergleich zum Rind, haben dabei jedoch nur  7% Treibhausgasemissionen. Finde ich ziemlich cool.

Und damit stehe ich nicht alleine da.

eat SMALL – insect power for pets

Gema und Véronique haben es sich zu ihrer Mission gemacht die Tiergesundheit zu stärken und die Erde zu unterstützen. Und da sind sie auf Hundefutter aus Insekten gekommen.

Seit Anfang 2018 haben die Grafikdesignerin und die Tierärztin ein Trockenfutter und drei verschiedene Trainingssnacks Energy, Mindfulness und Spirit im Angebot. Alle mit Insekten als einzige tierische Proteinquelle.

Hundefutter aus Insekten

Ihr Futter ist:

  • aus hochwertigen Proteinen gefertigt
  • gluten- und getreidefrei
  • hypoallergen
  • nachhaltig
  • von einer Tierärztin entwickelt
  • in Deutschland produziert
  • frei von Antibiotika, Hormonen und Gentechnik

Gerade der letzte Punkt lässt mich nochmal auf den gesundheitlichen Aspekt zurückkommen. Wir können kaum abschätzen, wieviele Hormone und Antibiotika im herkömmlichen Futter enthalten sind. Ein weiterer Pluspunkt für die Insekten.

Nun bin ich kein Fan von Trockenfutter. Die Gründe dafür müsste ich wohl in einem separaten Beitrag beschreiben, da dies hier den Rahmen sprengen würde. Aber es ist möglich Nassfutter aus Insekten herzustellen und die beiden sympathischen Gründerinnen haben dies natürlich auch vor. Sie arbeiten hochmotiviert an diesem Futter, wann genau es marktreif ist, ist momentan allerdings noch nicht abzusehen.

Daher liegt meine Präferenz auf den Trainingssnacks und Lola lieeeebt sie. Unser Maus ist ja schon leicht wählerisch, was so in ihre Schnute wandert, aber bei den Snacks dreht sie sich gerne mehrfach im Kreis. Die Snacks sind kaltgepresst und zu 100% natürlich. Sie enthalten keine Konservierungsstoffe und die Vitamine stammen nur von den natürlichen Zutaten.

Daher ein High-Five auf eat SMALL!

Ihr erhaltet mit dem Code “MYDOGGY” übrigens 5% auf eure erste Bestellung des Hundefutters der Zukunft.

 

Futter fuer den Hund aus Insekten

Wie sind deine Gedanken zur Ernährung deines Hundes mit Insekten?

Hang loose und Namaste
Deine Julia ♥




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