Wildcare Pflege & Glanz Shampoo [Produkttest]

Schon eine Weile bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Hundeshampoo für Grisu und Kessie, dass ich ohne schlechtem Gewissen auch mal öfters nutzen kann. Beide Hunde werden bei mir mindestens alle sechs Wochen gebadet, weil Grisu zum einen bei uns mit im Bett schläft, aber auch weil beide Hunde kein normales Hundefell haben, sondern ein Plüschfell, das kaum Deckhaar enthält, welches normalerweise den Dreck abhält, und so entsteht nach einiger Zeit ein unangenehmer Dreckfilm im gesamten Fell. Als miDoggy Produktester für das Wildcare Shampoo gesucht hat, habe ich die Chance genutzt, mich für diesen Test zu bewerben. Wir hatten das Glück, eine Zusage zu bekommen, und schon drei Tage später hatten wir das Wildcare Pflege & Glanz Shampoo kostenlos von BCI Bio Cosmetics zur Verfügung gestellt bekommen.

Der erste Eindruck

Auf den ersten Blick wird mir der Eindruck von einer Natürlichkeit vermittelt, vor allem mit dem gut sichtbaren Hinweis auf der Flasche, dass es sich um ein veganes Produkt handelt. Auf der Rückseite werden einige Inhaltstoffe wie zum Beispiel Silikone und Sodium Lauryl Sulfate, aufgelistet, die in dem Shampoo extra nicht enthalten sind, was mir das Gefühl gibt, dass das Shampoo die Haut und Haare meiner Hunde nicht belastet, sondern dass es gut verträglich ist. Mit einem Preis von 6,95 € für 250 ml, finde ich das Produkt auf keinen Fall überteuert.

Unter die Lupe genommen

Oft stehen Begriffe auf Produkten, bei denen eigentlich kaum einer weiß, was diese überhaupt bedeuten, und wer steckt eigentlich genau hinter dem Produkt. Diesen Dingen bin ich auf die Spur gegangen, und habe mal ein bisschen dazu im Internet recherchiert.

Der Hersteller BCI Bio Cosmetics International GmbH, der in Hannover ansässig ist, produziert das Shampoo in Deutschland, und legt gerade auf natürliche Produkte, die zu einem fairen Preis zu erhalten sind, viel Wert. Eine Sicherheit, dass es sich hierbei um Naturkosmetik handelt, bietet hierbei unter anderem die Zertifizierung mit dem BDiH Siegel. Das BDiH Siegel ist ein Prüfzeichen für kontrollierte Naturkosmetik welche auf ökologischen, gesundheitlichen und sozialen Aspekten basiert. Es steht für Produkte, bei deren Herstellung unter anderem keine Rohstoffe erlaubt sind, die aus toten Wirbeltieren gewonnen werden, wie Nerzöl oder andere tierische Fette, sowie Paraffine, Silikone und synthetische Duftstoffe. Tierversuche bei der Entwicklung, Herstellung und Prüfung vom Endprodukt sind untersagt, und die verwendeten Rohstoffe müssen überwiegend aus kontrolliert biologischen Anbau kommen. Das klingt nicht nur gut, sondern das BDiH Prüfzeichen ist für viele Verbraucher, die Ihr Augenmerk auf ökologische, gesunde und tierschutzrelevante Produkte legen, schon lange eine Sicherheit, im Bereich der Naturkosmetik.

Nach diesen Recherchen fühle ich mich dahin gehend bestätigt, dass die Natürlichkeit und Verträglichkeit, die mir das Layout des Shampoos vermittelt, auch in dem Produkt enthalten ist.

Jetzt wird getestet

Nachdem mich die Firmenphilosophie und die Inhaltsstoffe überzeugt haben, ging es an die Praxis, und meine zwei Wuschelhunde wurden eingeschäumt. Klar kam erst einmal ganz viel Dreck aus dem Fell heraus, weil das letzte Bad lag nun schon 6 Wochen zurück. Beim Waschen selbst viel mir der intensive Zitronenduft auf, der zum Glück nach dem das Hundefell wieder trocken war, gar nicht mehr zu riechen war. Die Duftstoffe in solchen Produkten dienen ja hauptsächlich dazu, der Nase des Hundebesitzers zu schmeicheln. Für mich ist es allerdings ein absolutes No-Go, wenn mein Hund nach dem Baden wie eine Parfümerie dufte. Dank Grisu konnten wir sogar den Härtetest machen. Er hatte sich in Fuchskot gewälzt, und selbst hier roch das Fell nach dem trocknen neutral, und so gar nicht mehr nach dem Kot. Für mich und gerade für die Nasen meiner Wuschelhunde ein ganz klarer Pluspunkt.

Das Fell selbst fühlt sich nach dem Trocknen weich und nicht stumpf an und lässt sich bei Grisu und Kessie gut durchkämmen. Bei Kessie war deutlich die rückfettende Eigenschaft von dem Shampoo zu erkennen, da sie eher trockene und matte Haare von Natur aus mitbringt, und noch zwei Wochen nach dem Baden, fühlte sich ihr Fell gut an. Grisus Fell neigt schon immer etwas zum Verfilzen, und mit dem Shampoo bildeten sich nach ca. 1,5 Wochen wieder die ersten kleinen Filzknoten. Da ich ansonsten immer einen Conditioner für Grisu nutze, habe ich mir hierfür noch die Aufbaukur von Wildcare gekauft, damit auch längere Zeit nach dem Baden das Fell nicht so schnell zu verfilzen beginnt.

Aber nicht nur an Grisu und Kessie habe ich das Shampoo getestet, auch ich habe mir einmal damit die Haare gewaschen, weil ich wissen wollte, ob das Shampoo in den Augen brennt, und ja, das Shampoo brennt ganz leicht in den Augen, aber zum Glück ist das  so.

Ganz wichtig, auch für uns Menschen

Es ist gar nicht so gut, wenn ein Shampoo in den Augen gar nicht brennt. Mit ein Auslöser für das Brennen der Augen sind die im Shampoo enthaltenen Tenside, die eigentliche waschaktive Substanz. Brennt ein Shampoo nicht in den Augen, dann sind gerade in solchen Produkten oft Laurethen und andere chemische Stoffe enthalten, die das Auge betäuben. Damit bleibt die natürliche Schutzfunktion wie das Brennen  und Tränen des Auges aus, und das Shampoo verbleibt unnötig lange im Auge. Deshalb nutze ich nur Produkte, die diese betäubenden Stoffe nicht enthalten, und achte einfach darauf, dass das Shampoo nicht ins Auge gelangt, und sollte es mal passieren, ist es auch kein Weltuntergang, weil eben durch die Tränenflüssigkeit das Shampoo schnell wieder ausgespült wird.

Unser Fazit

Hier zeigen bei mir wirklich beide Daumen nach oben, weil man mit dem Wildcare Shampoo ein gutes Produkt zu einem wirklich fairen  Preis erhält. Ganz begeistert bin ich davon, dass das Shampoo unangenehme Gerüche aus dem Fell entfernt, aber das Fell am Ende trotzdem neutral riecht, und von der rückfettenden Eigenschaft des Produktes.

Zu guter Letzt ein Tipp

Um ein Hundeshampoo leichter im Fell zu verteilen, nutze ich immer eine 0,5 Liter PET Flasche. Die gewünschte Menge an Shampoo gebe ich in die Flasche, dann fülle ich noch ca. 100 ml Wasser dazu, schüttel das Ganze, und verteile mit der Flasche das Shampoo oder auch die Aufbaukur im Fell. Mit dieser Variante lässt sich das Hundeshampoo, und vor allem die Aufbaukur viel leichter im Fell verteilen.

Getestet von den Kleinen Hundeschnauzen




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