Mit Regeln macht Spielen doch gar keinen Spaß!

Braucht man für das Spielen mit seinem Hund Regeln?

Mit seinem Hund zu spielen ist aus vielerlei Sicht etwas ganz Tolles. Ich mache das mit Bailey super gern. Das stärkt nicht nur die Bindung, sondern macht auch ungeheuer Spaß. Egal ob mit Spielzeug oder auf „hundische-Art“ indem man selbst auf allen Vieren durch die Gegend rutscht. Bailey gehört zu den wirklich sehr verspielten Hunden und wenn es nach ihr ginge könnte sie den ganzen Tag spielen. Wenn es sein muss nimmt sie dafür auch ein Zopfgummi oder die Wasserflasche ;).

 

Spielen mit Hund

 

Selbst wenn es natürlich extrem süß ist, wenn der eigene Hund einen zum Spielen auffordert, ist es natürlich wichtig, dass er weiß wann Schluss ist und das nicht jede Bewegung des Menschen gleich eine Spielaufforderung ist.

Würden wir immerzu auf Baileys Spielaufforderungen eingehen, dann hätten wir schon lange einen total überdrehten Hund zu Hause, der jedes Mal, sobald wir uns bewegen, aufspringen und zum Spielzeug rennen würde.  Deshalb haben wir schon vor langer Zeit ein paar Spielregeln eingeführt. Die haben nichts damit zu tun, dass wir damit ausdrücken wollen: Ich Chef – du nix!

Sondern das hat ganz pragmatische Gründe:

Mir ist es wichtig, dass Bailey zu Hause entspannen kann, dass ein Spiel nicht zu wild wird und vor allem, dass wir jederzeit ein Spiel beenden können und sie es akzeptiert.

 

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Ich möchte euch in diesem Blogbeitrag sehr gern einmal erzählen, welche Regeln wir beim Spielen haben und eventuell kennt ihr die eine oder andere Regel ja auch von euch zu Hause. Vielleicht sind ja sogar auch ein paar neue Ansätze dabei, über die ihr so noch gar nicht nachgedacht habt.

Noch ein kleines Vorwort

Regeln funktionieren am besten, wenn sich alle daran halten. Für Hunde kann es schwierig sein zu differenzieren, warum macht der eine Mensch das und der andere macht es komplett anders. Ich habe deshalb vor einiger Zeit mal einen Beitrag dazu geschrieben, wie Hundeerziehung am besten in der Familie funktioniert, sobald sich mehrere Menschen um den Hund kümmern.

 

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Achtung Schiri – hier sind unsere Spielregeln

Wir eröffnen das Spiel

Zu 99.99% eröffnen wir das Spiel mit Bailey. Das heißt, kommt die kleine Maus mit ihrem Spielzeug an, wird sie von uns ignoriert. Haben wir dennoch in diesem Moment Lust mit ihr zu spielen, dann warten wir, bis sie das Spielzeug fallen gelassen hat und sich bestenfalls entspannt irgendwo hinlegt. Erst jetzt nehmen wir das Spielzeug und fordern sie selbst zum Spielen auf. Mit dieser Methode haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Denn automatisch verstärkt man so gewünschtes Verhalten. Ruhiges und entspanntes Liegen führt in diesem Fall nämlich zur Belohnung – dem Spielen.

Bei uns läuft es so ab, dass Bailey zum einen an der Stimmlage erkennt, wenn wir das Spiel eröffnen und zum anderen sagen wir häufig „Wo ist der Fuchs“ Alternativ für Fuchs lassen sich auch andere Wörter einsetzen. Aber der Fuchs gehört bei uns zu den Lieblingsspielsachen und den kann sie auch ganz genau von anderem Spielzeug unterscheiden. Zielsicher rennt sie nach diesem Kommando los und holt ihren roten Lieblingsfuchs.

Hunde sind sehr feinfühlig, sie merken genau wenn wir mit ihnen spielen wollen. Wir verhalten uns dann einfach anders und die feinen Antennen unserer Vierbeiner reagieren darauf sofort.

 

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