Turnierhundesport – Was ist das überhaupt?!

Turnierhundesport

Hallo ihr lieben,

lange wollte ich diesen Beitrag endlich schreiben. Auf meinem alten -nicht mehr aktiven- Blog hatte ich bereits einen Beitrag verfasst, doch nie veröffentlicht.

Hier ist nun also meine Erklärung dazu, was wir für Sport machen.

Unser Sport nennt sich Turnierhundesport und ob man es glaubt oder nicht, es ist wirklich mindestens genauso verbreitet wie das Agility. Wir haben jedes Wochenende in mehreren Vereinen in der Umgebung Turniere und natürlich auch Meisterschaften. Doch um was geht es überhaupt beim “THS”?
Anders als beim Agility gibt es verschiedene Disziplinen.

Wenn man Anfänger ist startet man meist in den Prüfungen in denen noch keine Begleithundeprüfung für die Turniere benötigt wird.

Das wären folgende: Hindernisslauf, Shorty und Dreikampf. Die BH-Prüfung benötigt man dann für den Geländelauf, den Vierkampf und den CSC.
Doch was sollen denn diese ganzen Abkürzungen und komischen Namen?

Ich beginne mal mit dem Hindernisslauf: Hierbei gilt es eine 75 Meter lange Bahn in der schnellst möglichen Zeit zu rennen. Es geht dabei nur gerade aus. Der Hund darf dabei über verschiedene Hindernisse springen. Die Hindernisse sehen etwas anders aus als beim Agility. Es gibt zwar auch einen Steg und eine Wand, die sind jedoch breiter und niedriger. Dann gibt es eine so genannte “Tonne”, eine Hafe, einen Durchsprung (der dem Reifen im Agi ähnelt) und einen Tunnel, welcher jedoch auch ganz anders aussieht als der vom Agi. Der Hund darf beim Hindernisslauf “selbstständig” laufen, muss jedoch dann im Ziel warten auf den 2-Beiner und glaubt mir: Meistens kommt der Hund zu erst an.

Beim Shorty läuft man zu 2. Es ist aufgebaut wie ein geteilter Hindernisslauf, sprich der 1. Läufer rennt nach oben die Hindernissbahn, kommt er oben an, gibt es einen Pfiff und auf der Gegenüberliegenden Seite rennt der Partner die Hindernissbahn nach unten. Die Gesamtzeit zählt. Ähnlich wie ein Staffellauf.

Der CSC ist so ähnlich, hier läuft man zu 3. Auch wieder nach dem System, der 1. läuft, ist im Ziel, Pfiff, der 2. darf starten, läuft in sein Ziel, Pfiff, der 3. darf starten. Auch hier zählt die Gesamtzeit. Also man startet, wie beim Shorty auch, als Mannschaft.
Beim CSC gibt es 3. Sektionen. Sektion 1 ist der sogenannte “Slalom”, welcher auch wieder absolut anders ist als beim Agility. Eher wie beim Ski Fahren. Man läuft -der Hund im Fuß- möglichst schnell zwischen “Tore” durch, die im Slalom aufgestgellt sind. Am Ende der Tore stehen dann noch mal Hindernisse (wie eine Hindernissbahn).
Die Sektion 2 besteht dann aus Hindernissen und Hürden. Bei den Hürden springt der Läufer ebenfalls drüber -keine Angst, die sind sehr niedrig-, wichtig hierbei ist: Dass der Hund im Fuß ist und gleichzeitig abgesprungen wird. Die Sektion 3 ist dann wieder eine Hindernissbahn.

Dann gibt es den Dreikampf und den Vierkampf. Der einzige Unterschied: Beim Vierkampf ist der 1. Teil eine Unterordnung -daher auch die BH-Prüfung notwendig-.
Ansonsten gibt es eben 3. Teile: Hürdenlauf -Das war das, wo der Hund im Fuß gleichzeitig mit dem Läufer springen muss. Hindernissbahn und Slalomlauf.

Als letztes gibt es den Geländelauf. Hier wird auch die Begleithundeprüfung benötigt. Der Hund zieht dabei den Läufer, vielleicht kennt ihr Canicross (Zughundesportart), das ist sehr ähnlich, nur dass die Strecken verschieden sind von den Anforderungen. Beim GL (Geländelauf) wird unterteilt in 5km, 2km und 1km. Als Beispiel: Um gut dabei zu sein, solltet ihr 2km um die 7/8 Minuten rennen können.

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Das war ein kleiner, allgemeiner Einblick in das Thema Turnierhundesport. Auf meinem Profil werden in Zukunft dann noch Einblicke in mein Training folgen.




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