Kleine, widerliche, spinnenartige Blutsauger – Der Kampf gegen Zecken

Hallo zusammen!

Der Frühling naht mit großen Schritten –  und das ist auch gut so! Ich liebe den Frühling. Nach dem grauen, nassen und tristen Wetter diesen Winter, ist es unglaublich schön mitanzusehen, wie jetzt alles grüner und bunter wird! Die Vögel zwitschern wieder fröhlich vor sich hin und die Blumen fangen an zu blühen! Und auch die Hunde genießen es sichtlich, dass es nun wieder wärmer und das Gras grüner wird. 

Doch leider bringt das wärmere Wetter auch wieder einige Plagegeister mit auf den Plan auf die wir gut und gerne verzichten könnten! Ihr wisst wovon ich spreche! Ganz genau! Es sind diese kleinen, widerlichen, spinnenartigen Blutsauger, die sich Zecken nennen!

Letztes Jahr hatte Wera zum Glück so gut wie keine Zecke! *dreimal aufs Holz klopf* Ich hatte ihr am Anfang der Saison “Advantix” gegeben und 2 Monate später dann nochmal. Als blutiger Laie wusste ich es damals noch nicht besser. Nachdem ich allerdings von den vielen schrecklichen Nebenwirkungen gehört habe, die solche Mittelchen hervorrufen KÖNNEN (nicht müssen! – letztendlich sind diese Spot-Ons aber nichts weiter als Nervengift, damit die Zecken sofort sterben, wenn sie sich im Hund festbeißen wollen), habe ich beschlossen, Wera nicht nochmal einer solchen “Chemiekeule” auszusetzen, zumal einige Zecken inzwischen eine Resistenz gegen die Mittel entwickelt haben.

Gänzlich ungeschützt wollte ich Wera aber auch nicht lassen. Denn Zecken können gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder Laishmaniose übertragen und im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich für unsere geliebten Vierbeiner werden.

Also habe ich angefangen nach Alternativen zu suchen. Es gibt viele natürliche Mittel und auch viele Meinungen zu diesen Mitteln. Zum einen wären da natürlich die “klassischen” Mittel wie:

  • Knoblauch (ACHTUNG! Nur in Maßen verfüttern! Zu viel Knoblauch ist für Hunde giftig!)
  • Kokosöl/Kokosflocken (kann entweder ins Futter gegeben werden oder der Hund wird vor dem Spaziergang damit eingerieben)
  • Teebaumöl (wird in den Nacken getröpfelt, ist aber auch umstritten)
  • Bierhefe (wird ins Futter gegeben)

Viele Hersteller haben sich inzwischen dem Wunsch nach natürlichem Zeckenschutz entsprechend spezialisiert und so sprießen jedes Jahr aufs neue neue Produkte wie Pilze aus dem Boden. Natürlich will ich an dieser Stelle nicht alle Hersteller aufzählen, schon gar nicht wenn ich keine persönlichen Erfahrungen mit ihnen gemacht habe. Diejenigen Produkte, die wir getestet haben, will ich euch aber natürlich nicht vorenthalten ;D

Letztes Jahr haben wir gute Erfahrungen mit dem Produkt “Formel Z” gemacht. Es handelt sich hierbei um Vitamin B Tabletten (aus Bierhefe), die bewirken sollen, dass sich das Hautmilieu des Hundes so verändert, dass sich keine Zecken, die sich ihre Opfer nach dem Geruch aussuchen, mehr festsetzen wollen. Und tatsächlich hatte Wera letztes Jahr keine einzige Zecke!

Wera’s EM-Keramik Halsband – wie sich das gehört in rot und rosa mit Blümchen *-*

Dieses Jahr testen Wera und ich das EM-Keramik Halsband. Vielleicht haben einige von euch schon davon gehört, für diejenigen von euch die keinen blassen Schimmer haben, wovon hier die Rede ist –  hier ist in Kürze was ein Keramik Halsband ist und wie es wirkt:


“EM” steht für “effektive Mikrooragnismen”. Die wohl bekanntesten sind Hefen, Milchsäurebakterien und Photosyntesebakterien. Diese Mikroorganismen leben im EM-Keramik im Gleichgewicht zusammen und erzeugen starke regenerative Kräfte, die in unterschiedlichen Milieus Schwingungen entwickeln. Diese Schwingungen sollen dem Hund bei der Bekämpfung von Ektoparasiten, wie Zecken helfen. 

Das war euch zu abstrakt? Wer weiterführende Informationen zu diesem Thema nachlesen möchte, kann das gerne hier tun.

Zu beachten bei den Halsbändern ist, dass sie alle 2 Wochen mit klarem Wasser abgespült werden müssen und anschließend in der Sonne oder einer Infrarot-Leuchte getrocknet werden und so wieder aufgeladen werden. Außerdem sollte das Halsband möglichst 24 Stunden vom Hund getragen werden.

Tjah, ob es wirkt können wir euch zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht sagen. Allerdings habe ich von vielen Seiten nur positives über die Wirkung der Halsbänder gehört. Und bis jetzt hatte Wera noch keine Zecke. In einigen Wochen werden wir euch dann sagen können, welche Erfahrungen wir mit den EM-Keramik Halsbändern gemacht haben.

Bis dahin hoffen wir ihr bleibt von diesen fiesen Quälgeistern weitesgehend verschont. Meiner Meinung nach ist es letztendlich vom Hund abhängig, ob er ein “Zeckenmagnet” ist oder nicht. Ich denke das ist nicht anders als bei uns Menschen auch – die einen werden von Mücken zerstochen, die anderen bleiben eben nicht. Und so verhält es sich auch mit den natürliche Mitteln gegen Zecken – bei dem einen wirken sie hervorragend und beim nächsten wirken sie überhaupt nicht.

Aber jetzt interessiert mich doch wie ihr es handhabt: Setzt ihr auf die klassischen Chemiekeulen oder benutzt ihr auch natürliche Mittel? 




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1 Comment
  1. WarnowTatzen 3 Jahren ago

    Hey,

    wir haben von unserem Tierarzt Bravecto bekommen, das gibt es vierteljärlich.
    Sie riechen nach Schokolade und wirken echt klasse.
    Wir haben absolut keine Probleme.

    Viele Grüße

    Anika

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