Bewußte Entscheidungen treffen

Ich gehe mit meinem Hund spazieren . Wir sind gerade wieder auf dem Weg nach Hause und laufen an einer Straße entlang.

Mein Hund bleibt plötzlich etwas hinter mir , ich bemerke es am Zug der Leine.Als ich mich umdrehe,sehe ich einen weiteren Hund, mitten auf einer viel befahrenen Straße ,stehen!

Er blickt in unsere Richtung – wir zu dem kleinen Hündchen.

Ein Auto auf der Gegenfahrbahn blieb bereits stehen. Ich dachte fieberhaft nach: Was mache ich jetzt??Nur nicht falsch reagieren ,sonst rennt er in die falsche Richtung und das Unglück nimmt seinen Lauf.

Ich gab ihm mit einer großen ausholenden Bewegung meines Armes ein Zeichen , in welche Richtung er gehen sollte und setzte mich gleichzeitig selbst mit meinem Hund in diese Richtung in Bewegung.

Und – oh Wunder – er folgte uns! Puh – wir waren runter von der Straße und er tippelte brav auf dem Gehweg weiter. Ich lotste ihn zu dem Bistro, wohin er gehörte und schloss hinter ihm das Gartentor.

Meine bittenden Worte an die Hundehalterin gerichtet , wurden relativ gelassen angenommen.

Ich war danach noch stundenlang aufgewühlt.

Wir haben uns für unseren Hund entschieden und damit auch die Verantwortung für ihn übernommen!

Mir ist durchaus bewusst , dass sich Lebensumstände verändern . Jedoch haben unsere Hunde nicht die Möglichkeit zu wählen, ob sie in diesem neuen Umfeld bleiben möchten , oder nicht.

Es obliegt uns, dafür zu sorgen, dass sie sich wohl fühlen.

Ein Hund ist eine lebenslange Verantwortung. Eine wunderschöne Aufgabe- wie ich finde- und unsere Lieblinge geben uns so unfassbar viel zurück!

Doch sei Dir dieser Verantwortung bewusst, BEVOR Du einen Vierbeiner in Dein zu Hause holst.

16 Punkte helfen Dir bei Deiner Entscheidung:

1)Wähle eine passende Hunderasse , die in Dein Leben und zu Deinem Charakter passt.

Bestimmte Rassen benötigen Hundeerfahrung.

2)Vorsicht bei wem Du den Hund kaufst!

3)Hol Dir Beratung bei Tierärzten, Hundetrainer,Hundeschulen

4)Nutze die Möglichkeit ,VOR dem KAUF zum Tierarzt zu gehen, um den Hund durchchecken zu lassen.

5)Bereite die Erstausstattung vor (Napf, Hundeleine,Hundebett, Spielzeug, Hundefutter)

6)Schließe eine Hundehaftpflicht-Versicherung ab

7)Rechne mit den regelm.Tierarztkosten (Impfungen)

8)Sorge für ein passendes Umfeld, bzw. erkundige Dich,ob Hundehaltung in Deinem Wohnbereich erlaubt ist

9)Beginne frühzeitig mit Hundetraining – in einem gesunden Verhältnis zu Entspannungsphasen.

10)Ritualisiere Beschäftigung mit und für Deinen Hund – für seine geistige und körperliche Fitness

11)Sei Dir dabei der Bedürfnisse des Hundes bewusst :Stichwort:Rassegerechte Beschäftigung.

12)Bist Du bereit für 3X am Tage Gassi gehen?

13)Gib ihm eine Eingewöhnungsphase – Stichwort: Fester Schlafplatz-Rückzugsort

14)Es bleibt immer ein Training, Die Herausforderung verändert sich nur im Laufe der (Hunde)Jahre.

15) Feste Futter-und Wasserstelle

16)Ist der Hund tagsüber versorgt und/oder im Krankheits (Urlaubs)fall – Stichwort Arbeitszeiten?

17)An der Strasse NICHT ohne Leine!

Hört sich supereinfach an, sehe ich aber trotzdem superhäufig 🙁

Wenn Du Dich mit all diesen Punkten FÜR einen Hund entscheidest – dann: Herzlichen Glückwunsch!

Aber übernimm die Verantwortung für DEINE Entscheidung und für DEIN Hündchen!

Sammle zunächst Erfahrung mit Hunden, in dem Du zum Beispiel Dir einen Hund im Tierheim für Gassirunden holst!

Ich will mit einem Zitat enden:

Blicke dort hin, wo Du hin willst! Anthony Robbins

Bildquelle:javier-allegue-barros-768453-unsplash

Photo by Matt Aunger on Unsplash




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