Aggressionen Verstehen – Die 5 Phasen

Immer wieder haben ich mit diesem Thema zu tun, aus diesem Grund habe ich diesen Beitrag geschrieben, Aggression ist nicht gleich Aggression…in den kommenden Wochen werde ich verschieden Sichtweisen, Themen und Erfahrungen mit euch teilen zu diesem Thema. Aber von vorne…

 

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Aggressionen. Um Aggressionen verstehen zu können muss man wissen was Aggressionen überhaupt sind. Nach der Meinung vieler „Nicht -Hunde- und zu meinem Leidwesen auch vieler Hundebesitzer ist dies einfach Bellen. Traurig, aber wahr. Der Duden beschreibt dieses Wort wie folgt: In Affekt ausgelöster Angriff oder als Angriffsbereite Stimmung wenn wir eins von unseren Hunden wissen, dann dass diese Aggressionen nicht einfach aus dem Affekt entstehen. Wir meinen das nur gerne. Entsteht dies zwischen 2 Hunden haben wir schon mindestens die Hälfte verpasst, bevor es überhaupt losgeht. Wir nehmen unsere Hunde dort viel zu wenig wahr, ein Kopfwegdrehen, Ohrenstellung und vieles mehr trägt sofort zu einer Eskalation bei. Wir bemerken die Situation meist erst, wenn die Schlacht schon halb verloren ist.

Tierverhaltensforscher beschreiben Aggressionen als ein artspezifisches Droh- oder Angriffsverhalten, mit dem das Tier auf einen bestimmten Reiz reagiert.

Als ich bei Frau Vela feststellen musste, dass sie Züge von Aggressionen an den Tag legt, begann eine traurige, aber auch spannende Reise für uns zwei. Denn das ist ein Thema, was man nicht von jetzt auf gleich lösen kann. Zuerst muss man es verstehen. James O`heare schreibt in seinem Buch, dass man wie bei der Trauerbewältigung verschieden Phasen durchläuft um zu akzeptieren, dass der eigene Hund ein Problem hat. Ich habe es wirklich erstmal in Frage gestellt, weil ich es doch von weit hergeholt empfand. Doch ziemlich schnell wurde mir klar, dies ist alles, aber kein Quatsch.

Welche Richtig schlagen wir ein...

Welche Richtung schlagen wir ein…

 

Phase 1 Realitätsverweigerung

Bei keinem anderen Verhalten unseres Hundes denken wir so irrational wie bei Aggressionen. Man verweigert die Realität, da es einem einfach unangenehm ist, festzustellen, dass der eigene Hund womöglich ein ernsthaftes Problem hat. Man beschönigt das Problem, spielt es herunter oder erfindet Ausreden. Denn ja, es kann sein, dass der Hund in seinem früheren Zuhause schlimme Erfahrungen gemacht hat, dies sollte aber keine Ausrede sein. Denn dem Problem müssen wir uns jetzt stellen. Wenn man dies ernsthaft erkennt, wird man schnell und gerne sauer.

Phase 2 Wut

In dieser Phase reagieren wir schnell gereizt, vor allen wenn uns jemand auf das Problem anspricht. Man hat vielleicht selber erst grade erkannt, dass etwas nicht stimmt und dann wird man doch oft unfreundlich drauf hingewiesen. Man fühlt sich zunehmend unter Druck gesetzt. Einer der wichtigsten Aspekte in dieser Phase ist Ruhig bleiben„. Das ändert zwar leider nichts an der Tatsache, dass der Hund auf etwas mit Knurren oder Abwehr-schnappen reagiert. Doch man muss seine eigenen Gefühle im 1. Moment versuchen zu verstecken, wenn sie negativ für unsere Hunde sind. Diese Wut darf sich natürlich niemals gegen den eigenen Hund richten. Zunehmende Wut lassen Besitzer gerne am Hund aus. Man reisst an der Leine, zieht am Halsband oder brüllt den Hund an. Alles Dinge, die die Situation nur wesentlich schlimmer machen. Auch wenn es schwer fällt Tief durchatmen„, ruhig bleiben und weiter gehts.

 

Phase 3…. Lest den ganzen Artikel auf  www.frauvela.de

 




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