5 Tipps für einen entspannten Hund allein daheim [Anzeige]

Für mich ist es kleines Stückchen Freiheit, dass Lola entspannt alleine bei uns zu Hause bleiben kann, aber eigentlich geht es auch nicht ohne. Mindestens einmal die Woche muss ich einkaufen gehen, oder mal zum Arzt oder wir möchten unserem neuesten Hobby, dem Surfen (auf der ersten Indoor-Stehenden-Welle, die dem Eisbach nachempfunden ist), nachgehen. Das alles dauert nie lang, aber die Maus kann da einfach nicht mit.

Ich weiß, es gibt Hundebesitzer, die ihre Hunde fast nie alleine lassen. Ich finde, das darf jeder für sich selbst entscheiden…wichtig ist nur, dass die Hunde zu Hause nicht darunter leiden, aber auch nicht unterwegs…wie oft sehe ich Hunde auf Weihnachtsmärkten, samstags in der Stadt oder in lauten Restaurants, sie hätten es bestimmt viel besser, wenn sie es sich daheim gemütlich machen könnten.

Für uns war also von Anfang an klar, dass Lola lernen muss, alleine Zuhause zu bleiben und das am besten tiefen-entspannt. Und wir haben es geschafft. Wie? Das möchte ich euch erzählen:

1. Schaffe deinem Hund einen Raum, in dem er sich wohl fühlt und der hundesicher gemacht ist.

In unserer Wohnung haben wir eine Wendeltreppe zu unserer Galerie, welche Lola nur nach oben gehen darf, da der Weg abwärts viel zu gefährlich wäre. Wir haben ihr beigebracht, dass sie oben wartet, bis sie runtergetragen wird.

Aus diesem Grund habe ich unser Arbeitszimmer in ein Hundezimmer umfunktioniert, damit Lola in diesem Zimmer (und nur in diesem) bleiben kann, wenn sie mal alleine sein muss. Ich hätte keine ruhige Minute, wenn sich Lola alleine frei in unserer Wohnung bewegen könnte.

Das Zimmer habe ich so gestaltet, dass alle Schränke bis zum Boden gehen und keine Kabel herumliegen, also soweit möglich hundesicher.

Im Zimmer steht ein Körbchen und natürlich immer Wasser. Kauknochen oder Spielzeug überlasse ich ihr nicht alleine, da ich Angst habe sie könne sich daran verletzten oder etwas verschlucken.

Ich habe das Gefühl, dass Lola sich viel mehr alleine fühlen würde bzw. viel mehr Stress hätte, wenn sie sich in der ganzen Wohnung aufhalten dürfte und sie “bewachen” müsste, aber das ist natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich.

2. Baue das Alleinbleiben ganz langsam auf und überstürze nichts dabei.

Begonnen habe ich mit dem Training für das Alleinbleiben als sie zwei bis drei Wochen bei uns war. Ich habe sie in das Zimmer gelockt und bin kurz rausgegangen. Als das nach mehreren Versuchen und Tagen gut geklappt hat, habe ich die Türe geschlossen und bin wieder hineingegangen, als sie sich komplett still verhalten hat.

Die Zeitspannen habe ich von Mal zu Mal erhöht. Diese Übung habe ich jeden Tag einmal gemacht. Als auch dies gut klappte, habe ich die Wohnung komplett verlassen und bin dann wieder hineingegangen. Auch hier habe ich die Zeitspanne jedes Mal ein wenig verlängert.

Und dann kam der große Tag. Ich bin zum ersten Mal einkaufen gegangen und Lola war ca. eine dreivierte Stunde alleine. Es war nicht wirklich ein ruhiger Einkauf für mich und ich habe bestimmt die Hälfte vergessen. Als ich dann zu Hause endlich die Zimmertür öffnen durfte, schaute mich eine total verschlafene Lola mit einem fragenden Blick an: “Was machst Du denn schon wieder hier?” Also, alle Aufregung umsonst.

3. Betrete nur den Raum, wenn dein Hund sich vollkommen still verhält.

Auch wenn es hart ist, du musst immer warten, bis dein Hund vollkommen still ist, bis du den Raum oder die Wohnung betrittst. Eine Reaktion auf ein Weinen oder Kratzen würde Euren Hund in seinem Verhalten bestätigen und zu weiterem Weinen oder ähnlichem führen.

*Update*
Nachdem ich einen lieben Hinweis von einer Leserin erhalten habe, möchte ich an dieser Stelle noch ergänzen, dass das vielleicht nicht bei jedem Hund klappt. Gerade wenn du eine Fellnase hast, die schon älter ist und bereits Trennungsstress hat, wird sie sich vielleicht nicht beruhigen, sondern kann nur irgendwann nicht mehr. Das ist natürlich nicht zielführend. Hier findest du ein gutes Video dazu.

4. Routine einführen

Bei Lola klappt es gut, dass sie weiß, dass sie jede Woche um eine ähnliche Zeit alleine bleiben muss. Sie liegt meistens schon in ihrem Körbchen bevor ich mir überhaupt die Schuhe angezogen habe.

Allerdings habe ich auch schon gehört, dass eine gewisse Routine dazu führen kann, dass ein Hund nur zu dieser Zeit entspannt alleine bleibt, spontan aber nicht mehr. Daher baut gerade am Anfang öfter mal ein “spontanes” Alleinbleiben ein.

5. Verwöhne deinen Hund mit einem richtig guten Körbchen

Ich konnte es eigentlich gar nicht glauben, denn ich dachte jahrelang Lola ist so entspannt,  wenn sie allein daheim ist, entspannter geht es nicht mehr…und es geht doch!

Einfach mal kurz und knackig vorweg, wir haben vor einiger Zeit ein wunderschönes Körbchen aus Breitcord kostenlos von Grüne Pfote® überlassen bekommen. Da dachte  ich, mache ich mal den Härtetest und stelle es in Lola’s Zimmer als ich Einkaufen war. Ihr könnt mir glauben, ich war sowas von erstaunt, also ich Lola nach einer Stunde genau so vorgefunden habe, wie ich sie verlassen habe:

Eingemümmelt, schlafend und sie hat sich nicht einmal umgelegt…genial!!! Und das ist immer noch so.

Aber lass mich ein wenig zu Grüne Pfote® erzählen. Durch Zufall habe ich dieses wunderbare und noch ganz junge Label entdeckt. Sie haben sich die Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben und ihr Hauptaugenmerk liegt auf orthopädischen Hundekissen mit Bio-Dinkelfüllung.

Und ich sage euch diese Füllung ist einfach genial, denn sie wärmt zurück (ca. 10 Minuten nachdem die Maus aufgestanden ist, ist das Kissen immer noch warm) und man kann das Kissen so formen, wie man möchte. Da Lola gerne einen Rand hat, habe ich etwas Füllung entnommen und so kann sie sich eine wunderbare Kuhle formen.

Zu den Kissen gibt es passende Kuscheldecken – wir haben natürlich auch eine kostenlos erhalten…Lola ohne Kuscheldecke, ein no-go – die man darauf legen oder den Hund darin einmummeln kann.

Schaut euch unbedingt mal auf der Seite um und unterstützt die Gründerinnen! Ich finde es immer wieder wunderbar, wenn sich Menschen für die Umwelt und unsere Erde einsetzen und das kommt natürlich auch unseren Hunden zugute, denn diese Materialen sind viel viel besser als Kunstoff und Co.

Übrigens, falls ihr euch für unser Kissen aus Breitcord interessiert, es ist im Onlineshop gerade ausverkauft, aber schreibt einfach Martina und Melanie an, es gibt noch eine andere Möglichkeit das Kissen zu erhalten.




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