14 Achttausender 2/2, oder: Ich hab gefroren wie ein Schneider

Der Morgen

Wie üblich war Silvia wach, sobald es hell wurde. Da Dezenz nicht ihre Stärke ist, waren in kürzester Zeit alle wach. Jedoch waren nicht alle bereit das Zelt sofort zu verlassen.

Leni und Silvia blieben beharrlich in ihren Motivationsversuchen und so verließen wir dann doch unser gemütliches Bett.

Es lohnte sich, denn das Licht und der Blick auf den See waren traumhaft.

Nun hörten wir uns Silvias Geschichten der Nacht an. Sie hatte nur einen kleinen Fleece-Schlafsack mitgenommen und kaum geschlafen, da ihr schrecklich kalt war.

Wir dagegen konnten nicht meckern. Dank der Tatsache, dass wir zu viert – Alica, Josi, Leni und Dràgàm – im Zweipersonenzelt genächtigt hatten, war eher Sauerstoffarmut als Kälte zu beklagen. Bei den Frühstücksgesprächen ging es nun darum, wer die nächste Nacht sinnvollerweise bei wem schläft, damit niemand friert. Oder sollten wir alle zusammen, 3 Menschen und 2 Hunde, im Zweipersonenzelt wie die Sardinen liegen? Eine Lösung war nicht so einfach, denn Silvias schwarzer Fleeceschlafsack sollte nicht mit Drágáms weißen, schwer entfernbaren Haaren in Berührung kommen. Nachdem wir beschlossen hatten das Thema zu vertagen, amüsierten wir uns über unsere Camping Outfits.

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