12 Regeln für die Hundeerziehung

12 Regeln für Hundeerziehung, die man kennen sollte

Unter Lernen versteht man das Sammeln von Erfahrungen, die zu einer Verhaltensänderung führen. Um etwas zu lernen, sollte eine entspannte Stimmung vorherrschen. Dein Hund darf nicht zu sehr von seiner Umgebung abgelenkt werden. Er sollte gesund sein und Spaß an dem zu erlernenden Verhalten haben.

Regeln für die Hundeerziehung

  1. Dein Hund orientiert sich an dir, sei daher konsequent. Achte immer darauf, dass dein Hund ein Kommando auch ausführt. Übe nicht mit deinem Hund, wenn du gerade nur ein paar Minuten erübrigen kannst.
  2. Belohne deinen Hund: Erhält dein Hund nach der Ausführung eines Kommandos eine Belohnung (Leckerchen, Streicheln oder Spielzeug) wird er den Befehl mit einer für ihn angenehmen Situation verknüpfen. Er lernt dadurch schneller.
  3. Überfordere deinen Hund nicht: Achte während des Trainings auf ausreichend Erholungsphasen, damit dein Hund spielerisch Stress abbauen kann und wieder für Übungen offen ist. Die Länge der Trainingsphasen sollte sich nach dem Alter deines Hundes richten. Welpen sind nicht in der Lage, sich genauso lange zu konzentrieren, wie erwachsene Hunde. Mehrere Übungen über den Tag verteilt, bringen einen größeren Erfolg als stundenlanges Üben.
  4. Gestalte Übungen, wo möglich, als Spiel
  5. Zeige Geduld: Dein Hund benötigt viele Wiederholungen, bis ein Kommando im Gehirn fest verankert ist- oft bis zu 1000 Wiederholungen. Gib deinem Hund die nötige Zeit und beginne erst mit den Übungen für den nächsten Befehl, wenn dein Hund die vorherige Übung sicher absolvieren kann. Geduld ist eine der größten Tugenden, wenn es um die Hundeerziehung geht!
  6. Ein Lob sollte innerhalb kürzester Zeit erfolgen, damit dein Hund es mit seinem Verhalten in Verbindung bringen kann.
  7. Schreie nicht, wenn du deinem Hund ein Kommando erteilst. Er hört dich auch, wenn du mit normaler Lautstärke sprichst.
  8. Wiederhole Kommandos nicht ständig. Dein Hund könnte sonst glauben, dass die Ausführung des Befehls an deine Worte gebunden ist. Sobald du aufhörst zu sprechen, wird er die Übung nicht mehr ausführen, weil er sie als beendet betrachtet.
  9. Benutze kurze, prägnante Worte. Lange Sätze sind für Kommandos ungeeignet, da dein Hund dann nur schlecht erkennen kann, dass es sich um einen Befehl handelt.
  10. Achte auf deine Körperhaltung und Stimme. Konzentriere dich auf deinen Hund und vermittle ihm so, dass du von ihm ein bestimmtes Verhalten erwartest.
  11. Beginne mit der Erziehung bereits spielerisch im Welpenalter nachdem du ein Vertrauensverhältnis zu deinem Hund aufgebaut hast. Hunde lernen gerne von Geburt an. Hier findest du noch weitere Tipps zum artgerechten Auslasten und Spielen!
  12. Achte darauf, dass dein Hund gut sozialisiert ist. Zu erfolgreichem Lernen gehört auch der Kontakt zu Artgenossen. Von ihnen kann dein Hund bestimmte Verhaltensweisen durch Nachahmung lernen.

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