Meiner hatte eine gute Kindheit …

… habe ich einer netten Dame erklärt – und mich dabei fast ein bisschen geschämt. Denn ihrer ist ein “Tierschutzhund”, wie sie mir zum inzwischen dritten oder vierten Mal mitteilte. Henrys heile Welt kann mit der Härte der Straße nicht mithalten. Deshalb darf besagte Hündin meinen Rüden wohl auch mobben, “sie musste sich früher ja alles erkämpfen”. Ja, das ist wirklich schlimm. Kann sie bitte trotzdem aufhören, meinen Vierbeiner zu drangsalieren? In den letzten Jahren sind meine Begegnungen mit manchen “Tierschutzhunden” – bzw. deren Haltern – immer kurioser geworden, leider.

Ich habe einfach keine Lust mehr, mich vor einigen Leuten zu rechtfertigen, warum ich denn keinem “Tierschutzhund” eine zweite Chance gegeben habe. Henry ist ein “Bauernhof-Unfall” und zwischen ihm und mir hat es beim ersten Treffen inmitten von Stohballen und Pferdeboxen sofort gefunkt. Der oder kein Anderer, Ende der Diskussion! Mit der ländlichen Herkunft meines Hundes komme ich in solchen Gesprächen noch halbwegs gut weg. Manchmal muss ich zwar noch versichern, dass auch wirklich kein “Vermehrer” die Finger im Spiel hatte, aber “immerhin ist er nicht vom Züchter”. Geht´s noch? Wenn ich mir einen Hund vom Züchter holen möchte, tue ich das auch – und zwar mit derselben Verantwortung, wie einen vom Bauernhof. Und bestimmt mit mehr Verantwortung, als so mancher – den ich getroffen habe – seinen “Tierschutzhund” übernommen hat.

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