Castle allein zu Haus – miDoggy Parade Mai 2017

Castle allein zu Haus

„Hund allein daheim – wie klappt´s?“ miDoggy Parade Mai 2017

Wir machen mit und zeigen euch, wie wir das mit dem Allein sein machen.

Bevor Castle zu uns kam, war für Sam und mich klar, dass er auch mal allein sein muss. Ich kann ihn leider nicht mit ins Büro nehmen und Sam ist nicht den ganzen Tag zu Hause. Und eine weitere Sache war für uns klar: Wenn er allein ist, ist er in der Box.

Das machen wir aus einfachen Gründen:

  1. Castle kaut an allem rum und ich kann nicht verhindern, dass er doch mal was findet, was er sich quer in den Hals rammt, egal wie gründlich ich alles weg räume
  2. Castle ist ein Welpe und demnach sehr neugierig. Er krabbelt unter das Sofa, auf das Sofa, unter die Schränke, auf die Schränke… Er weiß auch noch nicht, dass, nur weil man in eine Lücke rein kommt, man auch zwangsläufig wieder raus kommt
  3. Ich möchte mir nicht ständig Sorgen machen müssen, dass er Blödsinn anstellt.
  4. Meine Schwiegermutter hat ihre Aussies so auf  die Box trainiert, dass sich beide in der Zeit, wenn sie allein sind, pudelwohl fühlen.
  5. Unser Wohnzimmer ist ziemlich groß und eine Treppe führt in den Flur. Castle sollte in seinem Alter noch keine Treppen gehen und hat leider schon gelernt, wie er die Absperrung überwinden kann. (Wir haben jetzt eine verbesserte Barriere, aber er ist manchmal nicht so doof wie er aussieht.)
  6. Er soll auch, wenn er älter ist, in der Box schlafen und lernen, dass er darin absolut seine Ruhe hat.
  7. Wir wohnen (noch) in einer Mietwohung, wo die Steckdosen an sehr ungünstigen  Stellen sind und ich möchte nicht, dass er sich Sachen angewöhnt, wie Tapeten- oder Steckdosenfressen. Alles schon mit anderen Hunden miterlebt.
  8. Hier rennen auch ab und zu mal Kinder rum. Sie sollen gleich lernen, dass sie Castle in der Box in Ruhe lassen sollen. Praktisch ist dabei, dass man den Reißverschluss hört, wenn sie sich nicht dran halten.

Wie haben wir in an die Box gewöhnt:

Das weiß wahrscheinlich jeder von euch. Aber ich schreibe es trotzdem nochmal auf.

Angefangen haben wir, in dem wir ihn aus der Hand gefüttert haben. Zum einen um die Bindung zu festigen, zum anderen, damit er die Box gleich mit etwas Schönem verbindet. Er hatte ziemlich schnell begriffen, dass Futter in der Hand = Castle in der Box bedeutet, sodass er seinen kleinen Hintern schon darin geparkt hatte, wenn ich sein Futter noch abgemessen habe. Wir haben ihm dann das Kommando „Geh Box“ beigebracht. Auch das hat schon sehr schnell geklappt. Ein Problem hatten wir erst, als wir die Tür zugemacht haben. Castle hatte in seinem ganzen Leben noch nie eine Minute allein sein müssen und ihr könnt euch vorstellen, dass das Theater vorprogrammiert war. Es war nicht leicht, immer den richtigen Moment der Stille abzuwarten, um ihn herauszulassen und sicher waren wir das eine oder andere Mal zu schnell oder auch zu langsam. Aber mit Konsequenz und Geduld haben wir es seit er hier ist, geschafft, dass er die Box als Rückzugsort akzeptiert. Er ist jetzt 2 ½ Wochen bei uns und wir schaffen es bereits, ihn bis zu 30 Minuten allein zu lassen. Er meckert zwar immer noch ein wenig, aber er ist so oder so eine Labertasche und ich denke nicht, dass er unzufrieden ist, sondern sich einfach gern erzählen hört.

Das weitere Training sieht so aus, dass die Zeitspanne, die er in der Box verbringt, immer Länger wird und er auch mal zwischen durch reingeschickt wird. Natürlich immer mit etwas leckerem zum Knabbern.

Er bekommt noch ein besseren Napf, in diesem geht er immer Baden.

Welche Box haben wir:

Ich habe leider absolut keine Ahnung, von welchem Hersteller die Box ist. Eine Freundin hatte sie sich für ihren Hund gekauft, leider wurde sie nicht angenommen und ich habe sie mehr oder weniger vermacht bekommen. Soweit ich weiß ist sie von Fressnapf, ist faltbar und braun/grün.

Was ist neben Castle noch in der Box:

Castle liegt wohlgebettet auf einer alten weißen Decke, darüber liegt die Decke seiner Mutter. Dazu kommt noch sein Ikea-Kuschelhund, ein Napf mit Wasser, ein Nagi und eine Klorolle oder ein Eierkarton.  Für Beschäftigung ist also gesorgt.

 

Wir sind schon sehr bespannt auf die anderen Beiträge, sowie auf Lou, die sich auch nochmal zu Wort melden will.

Bis dann,

Alex und Castle (der gerade in der Box seinen Mittagsschlaf hält)

#whuts




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