10 Arten von Hundebesitzern und nicht-Hundebesitzern, ohne die das Leben einfacher wäre!!! Teil 4/5

Platz 4: „Das Rudel“
Was ist schlimmer als einen Hund auf seinem Spaziergang zu treffen? – Ein ganzes Rudel freilaufender Hunde!
Man kann es schon von Weiten hören, das laute Gebell von mindestens fünf Hunden. Der erste Moment wo man sich seinen Fluchtplan überlegt. Und dann sieht man auch schon das ganze Rudel, in Form eines wilden Haufens von freilaufenden, spielenden Hunden. Die Herrchen/Frauchen machen derweil eine Tratschpause und achten nicht mehr auf ihre Hunde und ihr Umfeld. Die Party fängt erst richtig an wenn einer der Hunde dich mit deinem angeleinten Hund bemerkt und samt der ganzen Truppe auf dich zu rast. Ab dem Moment bereust du es, diesen Weg eingeschlagen zu haben. Die Besitzer merken immer noch nichts und du selbst bist umzingelt wie ein Indianer um einen Marterpfahl. Ist ja schon ganz kuschelig mit so vielen Hunden aber trotzdem gibt es weitaus angenehmere Situationen. Wenn die Besitzer dann auch endlich mal den Zirkus ihrer Hunde bemerken bricht das Chaos erst recht aus. Ein Teil der Besitzer steht einfach da und versucht es mit einem lieben „Ach Brutus, kommst du bitte zur Mama?“, mal ehrlich, eine klare Ansage ist das nicht, kein Wunder dass der Hund keine Pfote in Bewegung setzt. Der andere Teil rennt los und versucht ihre Hunde einzufangen. Das sieht ungefähr genau so aus wie der Versuch ein wildes Huhn oder ein Ferkel zu fangen. Für den Hund ist das natürlich ein tolles Spiel. Man selbst ist leider immer noch gefangen in der Mitte von ein paar Hunden. Wenn diese lieb sind, ist das ja noch ganz gut auszuhalten, das Problem ist nur, dass Hunde in Gruppen schnell richtig frech werden können. Mein angeleinter Hund ist dann mehr als im Nachteil, wenn der kleine Hunde Mob meinen Hund anfängt zu provozieren. Dann wird es echt ungemütlich und die Besitzer müssen echt mal Konsequenz zeigen. Nette Sprüche wie: „Mach deinen Hund doch auch frei.“ sind in solchen Situationen das aller Letzte. Mein Hund ist nich ohne Grund an der Leine, und das würde diesen Hunden auch nicht schaden. Deswegen meide ich solche Massenversammlungen meistens um nicht im Fleischwolf zu enden.
Leute, wenn ihr Kaffeklatsch machen wollt, geht bitte in ein Café und lasst eure Hunde Zuhause, oder ihr trefft euch gleich auf der Hundewiese – danke.

 

Platz 3: „Der Freigeist“
Den Freigeist erkennt man an einer ganz bestimmten Bildungslücke – der Freigeist kennt das Wort „Leine“ nicht. Von Weiten denkt man, zu dieser Person gehört gar kein Hund, weil man keinen sieht und weil der Mensch auch keine Leine in der Hand hält. Doch dann kommt aus dem Gebüsch der Hund geschossen. Man könnte den Besitzer ja bitten seinen Hund anzuleinen, aber er hat ja keine Leine und das zu sich rufen ist manchmal auch so eine Sache.
Man gönnt dem Hund ja seine Freiheit, aber in manchen Situationen kann ich nur den Kopf schütteln. Selbst wenn dein Hund noch so perfekt hört, ist es manchmal mehr als unangebracht und dann einfach aus Trotz keine Leine mitzunehmen ist fast schon frech.
Es gibt bei dieser Gruppe verschiedene Kategorien die in den verschiedensten Situationen zum Ausdruck kommen.
Natürlich gibt es einmal das Mensch-Hund Gespann, was noch im Training ist und wo das mit dem Rückruf noch nicht so gut klappt, trotzdem sollte aber sichergestellt werden, dass niemand dabei zu Schaden kommt auch wenn der Hund total lieb ist. An einer Straße wäre mir das Risiko zu hoch, dass der Hund plötzlich auf die Straße rennt. In einer kinderreichen Wohnsiedlung muss man immer darauf achten, dass kein Kind vom Hund „überfallen“ wird oder dass der Hund auf einen Spielplatz rennt. Oder wenn es viele Wildtiere gibt, die nicht vom Hund gejagt werden sollen, vor allem in der Zeit wo der Nachwuchs kommt. Jeder muss das Freilaufen mit seinem Hund üben aber dabei darf niemand in Mitleidenschaft gezogen werden, und manchmal ist die Schleppleine ein echt gutes Hilfsmittel, mir gibt sie immer viel Sicherheit.
Dann gibt es die Situation, wo der Hund eigentlich vielleicht gut hört aber das Herrchen/Frauchen gar nicht versucht seinen Hund zu rufen, so nach dem Motto „Der tut nix, lass ihn doch laufen“. Ich hatte schon mal das „nette“ Erlebnis als meine Bella läufig war. Uns kam ein bekannter Hund/nicht kastrierter Rüde entgegen und er wurde natürlich nicht zurück gerufen. Auch nachdem ich sagte, Bella sei läufig, durfte ich alleine dafür sorgen, dass der Rüde von ihr fern bleibt. Der Besitzer ist im gewohnten Tempo weiter gegangen und hat sich, die für ihn wohl sehr lustige Szene lachend angeschaut. Für mich war das alles andere als lustig.
Und zu guter Letzt, den ultimativen Freigeist. Egal ob der Hund gehorcht oder nicht, dieser Hund ist überall frei, da wo es in Ordnung ist aber eben auch da wo es schlicht und einfach verboten ist, seinen Hund freilaufen zu lassen. Und da bekomme ich wirklich die Krise. Sprichwort „Naturschutzgebiet“ – man muss nicht mal lesen können um die großen Schilder zu verstehen, da muss ich dann wirklich an der Intelligenz des Menschen zweifeln. Es ist egal, ob dein Hund wie eine Maschine, perfekt gehorcht, in einem Naturschutzgebiet muss der Hund angeleint sein. Ich kann die Berichte nicht mehr lesen, wo ein Hund mal wieder ein Rehkitz gerissen hat! Das gleiche gilt für das Gelände von Schulen und Kindergärten. Aber die absolute Krönung musste ich vor einigen Tagen wieder live sehen. Ich war mit Bella in einem Tierpark, wo der Hund angeleint mit darf. Dort laufen auch Tiere wie Hängebauchschweine frei rum. Auf einem kleinen Feldweg, nur wenige Meter abseits der Gehege, wagen es tatsächlich Leute ihren Hund von der Leine zu nehmen. Da fehlen mir die Worte. Ein Verbot ist ein Verbot! Wie schnell kann dabei ein anderes Tier zu Schaden kommen. Dann geht doch bitte auf die Hundewiese.
Freiheit ja aber niemals auf Kosten anderer – BITTE!




Hunde Plattform miDoggy


1 Comment
  1. Kathy 3 Monaten ago

    Huhu,

    erstes muss manchmal nicht mal eine Gruppe aus Menschen sein. Die Hunde nicht mal mit böser Absicht unterwegs. Es ist schlichtweg scheiße. Ich traf neulich einen recht netten Herrn mit drei ganz gut erzogenen Hunden. Da ich vorher sah, dass einer der Hunde angeleint war, wollte ich kein Risiko eingehen und tat das selbe. Auf gleicher Höhe meinte der Mann nur, dass er angeleint sei, weil er stöbern ginge, ich könne meine wieder frei lassen. Leider waren wir da schon umringt, was wohl weder für den eigenen Hund, noch für einen selbst ein gutes Gefühl ist. Glücklicherweise weiß man im Normalfall wie der eigene Hund in etwa tickt, also leinte ich schnell ab und lies sich durch meine Beine in die Freiheit, da sonst kein Fluchtweg mehr bestand.
    In dem Fall ging es glimpflich aus, aber da fragt man sich auch: “Hättest du nicht mal deine Hunde für eine Minute bei dir behalten können?”

    Ansonsten: es bleibt weiter spannend. 😀

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